Nach fast einem Jahr Vorbereitung startete am 27.Juni mit dem Bus unsere Vereinsfahrt zum Sängertreffen mit dem Konzertchor Nordhausen. Wir gestalteten ein gemeinsames Konzert in der dortigen “Stadtbibliothek”.
Es erwarteten uns charmante, freundliche Gastgeber und ein sangesfreudiges Publikum. Dabei waren mitreisende Angehörige und Freunde des Chores, die durch ihren frohen Gemeinschaftssinn unsere Aufregung immer mal etwas vergessen ließen.
Eines unserer Lieder (Text leicht abgewandelt) trifft es genau:
Alle Sänger wollten nur das Eine,
schöne Töne singen oder keine.
Darum übten wir mit Ernst und Mut,
bis Babett und Karl-Heinz sagten: ”Das ist gut!”
Ja, das machte uns zufrieden.
Unsere Dirigenten waren nicht zu beneiden,
mussten manchen Widerspruch erleiden.
Doch mit Takt, Charme und viel Feingefühl,
kamen sie am End`zu ihrem Ziel.
Da war`n die Hörer (und wir alle) auch zufrieden.
“Viva la musica” als gemeinsames Auftaktlied stimmte alle Teilnehmer auf das Konzert ein. Mit “Dona nobis pacem” fanden die Gesangsvorträge einen emotionalen Abschluss.
Wohltuenden Worte, die Karl-Heinz uns übermittelte, sollen auch hier einen Platz finden: “Liebe Sängerinnen und Sänger, ich möchte mich, auch im Namen von Babett noch einmal herzlich für den gelungenen Auftritt in Nordhausen bedanken. Nicht nur, dass ihr weitgehend alles richtig gemacht habt, sondern auch eure herzerfrischende und überzeugende Interpretation der Lieder, hat mich sehr berührt, da haben sich die Mühen und Strapazen in den Proben gelohnt, dafür Dank und Anerkennung, euer Dirigent Karl-Heinz.” Dazu gehört ganz sicher die gelungene Erstaufführung des Liedes “Griechischer Wein”, bis kurz vorher bei den Proben baute sich immer noch ein innerer Druck auf.
Abwechslung bot neben aller Anstrengung ein sehr erlebnisreiches Rahmenprogramm. Wir besuchten den Kyffhäuser. In der Führung erfuhren wir viel Wissenswertes über die Goldene Aue und die faszinierende Geschichte des Kyffhäuser (1896) mit dem tiefsten Burgbrunnen der Welt. Fast unglaublich ist die Besonderheit des schiefen Turmes (erbaut 1382) von Bad Frankenhausen. Mit einem Überhang von 4,60m weicht er mehr ab als der Turm von Pisa (3,90m).
Es durfte auf keinen Fall ein Besuch der Traditionsbrennerei Nordhausen fehlen. Bei einer sehr amüsanten Führung -mit Verkostung- lernten wir alles über die 515jährige Historie der Kornbrennerei kennen.
Nicht zu vergessen, die gute Betreung im Landgasthof “Zur Goldenen Aue”, mit den gemütlichen Abendstunden bei guter Laune, tollen Gesprächen und einer kleinen Chor-Modenschau. Überall erkannte man uns an den T-Shirts als Chor, da durfte das Ständchensingen nicht fehlen. Das hat viel Spass gemacht. Insgesamt ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren, Mitwirkende, Mitgereiste, dem Busunternehmen und den vielen fleißigen HelferN. Unsere Norhausen-Fahrt hat ganz sicher vielfältige Eindrücke hinterlassen und wird eine schöne Erinnerung bleiben.
K.K., 06/2025