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10.07.2017

Lied hoch !  Sport frei ! Glück auf ! 
 
Drei Höhepunkte noch für unseren Volkschor, bevor wir uns in die Ferien verabschiedeten.
 
Zum Sport – und Vereinsfest in Schipkau am 18. Juni gestaltete unser Chor gemeinsam mit dem Kittlitzer Chormix 71 e.V. und dem Gemischten Chor Schwarzbach e.V. das Programm.
Ein gut besetztes  Festzelt auf dem Askania – Gelände begrüßte uns, für das leibliche Wohl war alles vorbereitet.
Musikalisch garantierten über 60 Sängerinnen und Sänger einen Nachmittag voller Freude und Vergnügen mit einem bunten Melodienstrauß. Ein begeistertes und sangesfreudiges Publikum begleitete das Chorkonzert und belohnte die Auftritte mit viel Beifall.
 
Am 2. Juli (dem früheren Bergmannstag) trafen wir uns am Schacht Klettwitz, um mit einem Chorkonzert den ehemaligen Bergleuten, Freunden der Traditionspflege und den Gästen ein zünftiges „Glück auf !“ zu überbringen.
Im vorigen Jahr war es das Jubiläum zu 50 Jahre Schacht und im diesem Jahr – wie wir erfuhren – sogar schon 150 Jahre Braunkohlenbergbau im Raum Klettwitz.
Passend dazu hatten wir als Premiere auch ein Bergmannslied im Programm, welches bis ins Jahr 1844 zurückgeht.
Selbstverständlich fand unser Auftritt mit dem gemeinsamen Gesang des traditionellen Bergmannsliedes seinen Abschluss. Als schwungvolle Zugabe wagten wir uns dann doch noch, den „Zottelmarsch“ zu singen, eine Melodienfolge, die jeden irgendwie packt.
 
Unser eigenes Sommerfest feierten wir am 30. Juni in fröhlicher Runde. Bei dieser Gelegenheit wurden langjährige Chormitglieder geehrt und ein herzliches Dankeschön an alle gesagt, die unserem Verein verbunden sind, aktiv mitwirken und in vielfältiger Weise Unterstützung geben.
 
Am 24. August wollen wir uns gesund und munter, bei bester Laune und guter Stimme wieder sehen, um eine intensive Probenarbeit für das zweite Chorhalbjahr zu beginnen.
Bis dahin eine schöne Zeit !
K.K.




12.05.2017
 
Wiedersehen macht Freude…

 
…das ist nicht nur als Schlagwort so dahin gesagt.
Es traf voll und ganz auf den Tag unserer Chorfahrt am 6.Mai nach Röbel /Müritz zu.
Auf Einladung des Behindertenverbandes Müritz e.V. war unser Volkschor Gast zu einem gemeinsamen Konzert mit dem ukrainischen Ensemble Poltawskoe Dsherelo.
Die Kontakte wurden schon 2011 aufgenommen. Die Initiative ging von unserer ehemaligen Chorsängerin Erika Hößel aus, die 2006 dorthin verzog. Sie war 17 Jahre bei uns aktives Chormitglied und auch in der Gemeinde nicht vergessen; man braucht nur „Ave Maria Glöcklein“ zu sagen und jeder weiß, dass sie gemeint ist.
 
Die Verbindung zur Ukraine beruht auf der engen Zusammenarbeit der Behindertenverbände Müritz e.V. und des Oblast Poltawa.
Schon 2014 hatten wir ein Treffen in Waren/Müritz mit 9 Chören, welches in guter Erinnerung blieb. „ Froh gelaunt als Musikanten…“ zogen wir nun also wieder durchs Land.
Unsere fröhliche Fahrt hatte zunächst ein rustikales Ferienobjekt in Kambs als Ziel, hier trafen wir auch die ukrainischen Musiker. Mit Jagdhorntönen wurde zum Essen aus der Gulaschkanone gerufen. Die einhellige Meinung: „So einen wohlschmeckenden Kesselgulasch hatten wir lange nicht.“

Dann fuhren wir nach Röbel, um uns im dortigen Schulcampus auf das Konzert vorzubereiten. Hier begrüßte uns dann auch unsere Erika.
 
Der Nachmittag war geprägt von Musik und Gesang, von großer Freude und aufkommenden Emotionen. Die abwechslungsreichen Darbietungen honorierte das Publikum mit viel Applaus. Unsere Beiträge, insbesondere die bekannten Volkslieder ergriffen die ukrainischen Musiker. Aber auch flotte Klänge z.B. wo die Balalayka drin vorkam, ließen sie im Takt mitgehen und „Daumen hoch“ zeigen. Natürlich gab es dann beim Zottelmarsch kein Halten mehr. Unser Chorleiter Karl-Heinz meint, wir hätten insgesamt „2“ gesungen.
Beim ukrainischen Chor spürte man die so genannte russische Seele, die Raum füllende Stimme einer ihrer Sänger packte alle Anwesenden. Auch wir zeigten „Daumen hoch“ !
Frau Rossek, Vorsitzende des Behindertenverbandes Müritz e.V.,vermittelte sehr einfühlsam über Sprachbarrieren hinweg und in informativer Hinsicht.
Die Ansagen für unseren Chor übernahm in bewährter Weise Gerlinde. Sie findet immer in jeder Situation die passenden Worte und diesmal auch in russisch.
Es ist lobenswert, dass Eberhard und Inga das Konzert aufgenommen haben und auf Initiative von Wolfgang Mücke auch ein Video entstand.

 
In der Abschiedsrunde wurde dann fröhlich ein Pokal eingeweiht, der jetzt mit einem Gastgeschenk aus der Ukraine im Chorraum seinen Platz finden wird.
Überraschenderweise spielten die ukrainischen Musiker dann auch noch die Mecklenburg – Hymne. Sie kam uns recht bekannt vor, denn hier bei uns ist es das Niederlausitzlied, natürlich mit anderem Text. Das Sprachgewirr tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch.
Nach herzlicher Verabschiedung ging es auf die Heimfahrt mit unserer immer freundlichen und hilfsbereiten Busfahrerin Anja von K.u.K – Touristik „Niederlausitzer“.
Das tolle Unterwegs – Buffet darf natürlich nicht unerwähnt bleiben. Es reichte für Frühstück und Abendbrot – danke allen Beteiligten für die reichhaltigen Ideen.
Insgesamt ein Dankeschön an alle Mitgereisten, an die Organisatoren und vielen fleißigen Helfer ! Unsere Chorfahrt hat sicher bei allen bleibende Eindrücke hinterlassen.
 
Als Schlussfolgerung für die Chorarbeit nehmen wir mit, dass sich intensive Probenarbeit auf jeden Fall lohnt, um dann auch erfolgreiche Konzerte zu erleben.
Für die nächsten Auftritte am Sonntag,18. Juni, Askania-Gelände Schipkau und am Sonntag, 2.Juli Schacht Klettwitz studiert Karl-Heinz mit uns neue Lieder ein, aber auch vorhandenes Liedgut gilt es zu verfestigen, denn
 „Alle Sänger wollen nur das Eine: schöne Töne singen oder keine…“
K.K.



21.03.2017

„Um uns die schönsten Blumen,
in uns ein Herz voll Freud.
Der Reichtum aller Farben
Ist vor uns ausgestreut.“ …
 
Passend zum Frühlingsanfang im März soll dieses Lied zu Beginn stehen, welches auch Bestandteil unserer Proben für vorgesehene Auftritte ist.
Die Jahresplanung, und wie durch effektive Probenarbeit weiterhin niveauvolle Konzerte gestaltet werden können, war ein Schwerpunkt in der Jahreshauptversammlung am 3. März.
Zwei neue Chorsängerinnen wurden mit Freude nun offiziell in unserer Gemeinschaft begrüßt, bei Auftritten waren sie ja schon aktiv dabei.
In das „Superwahljahr“ 2017 reihten auch wir uns ein mit der Wahl des Vorstandes. Kurz gesagt, die bisherigen Vorstandsmitglieder sind für die nächsten drei Jahre wieder gewählt worden. Die verantwortungsvolle Vorstandstätigkeit übernehmen: Heidi, Martina, Renate und als Vorsitzender Reinhard. Renate ist sogar an ihrem Geburtstag zur Versammlung erschienen und gerne sangen wir ihr zu Ehren das Ständchen.
 
 
 
Der Monat März steht für Aufbruch. Die Natur macht es uns vor und überträgt es auf das eigene Erleben. Man spürt mehr Energie und Zuversicht, eine gewisse Unentwegtheit wird an den Tag gelegt.
Blickt man zurück, so lassen sich die Aktivitäten/Ereignisse gerade in diesem Frühlingsmonat sogar belegen. Ein paar ausgewählte Beispiele:
 
Vor einem Jahr begannen am 10.3. die Vorproben für das Stanek - Projekt. Höhepunkt war das Abschlusskonzert der 80 Stimmen in der Ev. Kirche Klettwitz.
 
Vor 7 Jahren Hauptprobe zu einem Projekt auf dem IBA – Gelände in Großräschen.
 
Vor 15 Jahren Bundesveranstaltung zur Verleihung der Zelter-Plakette in Bingen am Rhein.
 

 
Vor 17 Jahren Musikalischer Empfang zur Einweihung unseres Vereinszimmers.
 
Vor 20 Jahren – Der Komet Hale-Bopp hatte am 23.3. den erdnächsten Punkt erreicht.
 
Vor 21 Jahren ein großes Frühlingskonzert in Klettwitz
 
Vor 26 Jahren – Am 20.3. 91 wurde eine Resolution der AG Deutscher Chorverbände (Sitz Wolfenbüttel)  zur Unterstützung der Laienmusik in den neuen Bundesländern veröffentlicht. Man hatte mit Betroffenheit zur Kenntnis genommen, dass nach der Wende ein existenzbedrohlicher Zerfall der Strukturen eingetreten ist.
Der Volkschor Schipkau hat mit viel Eigeninitiative glücklicherweise die komplizierte Wendezeit überstanden und wurde in das Vereinsregister beim Amtsgericht Senftenberg eingetragen.
 
Vor 29 Jahren -  Einstufung des Chores mit dem Prädikat „Oberstufe gut“ ,
(Vergleich 1970 „Grundstufe gut“)
 
Vor 35 Jahren – Verleihung des Titels „Hervorragendes Volkskunstkollektiv“
 
Vor 36 Jahren beim Leistungssingen in Lauchhammer gute Bewertung „…saubere Soprane“, „…gute Alt- und Männerstimmen“
 
Vor 48 Jahren Teilnahme am Konzert des Poznaner Männerchores „Arion“ in Senftenberg im Rahmen einer Weiterbildung. Anmerkung: Auch in Annahütte gab es um 1924 einen Männerchor „Arion“, siehe Auszug Lausitzer Landeszeitung (von Gerlinde)
 

 
Vor 56 Jahren großes Wunschkonzert bei „Matticks“ mit 35 Vorträgen durch Gemischten Chor, Männerchor, Solistengruppen.
 
Vor 67 Jahren bei „Matticks“ Osterkonzert mit Volksliedern und Strauß – Melodien durch Gemischten Chor, Männerchor, Frauenchor
 
Vor 70 Jahren, also gleich nach den Kriegswirren, gab es schon Volksliederabende mit dem Chor, das ist schon bemerkenswert
 
Vor 87 Jahren bei „Matticks“ – Konzert des Männergesangvereins und des Gemischten Chores „Eintracht“ Zschipkau, (Bitte auf der Anzeige…bis zum Schluß des Konzertes nicht zu rauchen, während der Vorträge größte Ruhe zu bewahren…)
 
Vor 121 Jahren – Veröffentlichung von Konzertterminen im Senftenberger Anzeiger vom 31.3. als gesicherter Nachweis, dass der Chor schon seit 1895 bestand. Dieser Fund war eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Antrag auf die Zelter-Plakette.
 
Nach dem Blick in die „März – Historie“ gehen wir wieder in die Gegenwart.
Unsere Chorproben finden bis auf weiteres nun schon ab 19.00 Uhr statt.
Neben der musikalischen Vorbereitung beginnen jetzt die Abstimmungen für das Dorf- und Vereinsfest am 17./18.Juni auf dem Askania-Gelände in Schipkau.
Unser Beitrag ist ein fröhlicher Liedernachmittag am 18.6. zur besten Kaffeezeit. Wir freuen uns, dass nach derzeitigem Stand drei Gastchöre dabei sein werden.
 
Gleichzeitig sind alle Liebhaber der Chormusik und interessierte Zuhörer angesprochen, sich diesen Termin vorzumerken. Alle Sängerinnen und Sänger garantieren einen Nachmittag mit viel Freude und Vergnügen, davon brauchen doch alle tagtäglich ein bisschen. Und da wirkt vielleicht nichts so sehr wie ein motivierender Gedanke und eine kleine Melodie !
K.K.




„Das Alte ist vergangen, das Neue angefangen, Glück zu im NEUEN JAHR… „
 
Mit diesem Kanon begrüßten wir in der ersten Chorstunde am 5. Januar mit guter Besetzung fröhlich das Jahr 2017.

Dann ging es gleich voll in die Probenarbeit für die anstehenden Auftritte, die im Terminkalender schon mal vorgemerkt waren.
Im ersten Halbjahr sind es, neben mehreren Jubiläen unserer Chormitglieder, die Auftritte im „Haus am Waldrand“ in Annahütte, eine Einladung des Behindertenverbandes Müritz e.V. nach Röbel, Chorkonzert zum Dorffest in Schipkau und zum Landes - Chorfest am 24. Juni in Finsterwalde.

Der Brandenburgische Chorverband e.V. (BCV) lädt alle Chöre unseres Bundeslandes und das chorbegeisterte Publikum zu einem großen Fest des Chorgesanges in die Sängerstadt ein. Schon 1991 und 2007 war die Stadt Gastgeber von BCV – Chorfesten. An das Treffen vor 10 Jahren mit 2000 Sängerinnen und Sängern aus über 70 Chören erinnern sich unsere Chormitglieder noch sehr gerne.

Ein Ereignis wird im Jahr 2017 überall präsent sein, es ist das Festjahr zum 500jährigen Jubiläum der Reformation. In diesem Wort sind alle Lebensbereiche inbegriffen.
Vor allem ist der Name Martin Luther allgegenwärtig, unabhängig von einer Religion.
Neben den tief greifenden Veränderungen, die er bewirkt hat, fällt wohl jedem von uns auf Anhieb ein „Lutherspruch“ ein.

Als Chor stellen wir die Verbindung zu Luther über die Musik her. Er hielt die Musik für die zweitgrößte Kunst – gleich nach der Theologie, sie mache fröhlich und vertreibe Zorn.
Bereits 1523 ließ er Liederblätter in der Muttersprache drucken. Das deutschsprachige Lied wurde zum festen Bestandteil des reformatorischen Programms. Wir halten es mit Martin Luthers Loblied auf „Frau Musica“ und widmen uns der Pflege des Chorgesanges.


        Konzert am 4. Advent
 
Dieser Aufgabe und damit verbundener Auftritte in der Öffentlichkeit, um den Zuhörern Freude zu bereiten, haben sich im Land Brandenburg derzeit 207 Vereine verschrieben (1991 waren es 88 Vereine).

Mit vielen Chören der Region und darüber hinaus verbinden uns langjährige Freundschaften und gemeinsame Konzerte - auch mit dem treuen Publikum. Das äußerte sich u. a. zum Jahreswechsel in einer gut gefüllten Postmappe voller Grüße und Wünsche. Darunter immer wieder liebe Zeilen unserer ehemaligen Mitglieder, die weit weg wohnen, aber den Chor nicht vergessen haben. Sogar unser Wolfgang und Frau schicken regelmäßig Urlaubsgrüße aus Thailand.
Allen ein Dankeschön !

Bewahren wir uns dieses Aneinander – Denken; es löst Freude aus, wie das Lieder singen in der Gemeinschaft. Bei unserem Konzert am 4. Advent in Klettwitz wurde ja jede Sängerin und jeder Sänger mit einem persönlichen Schutzengel überrascht, eine schöne Geste.
Nun mögen sich all die guten Wünsche nur noch erfüllen!

K.K.




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Aktualisiert:  10.07.2017

Fotos vom Vereins- und
Sportfest in Schipkau


zum Anhören:
Unser Konzert in Röbel





























copyright by Volkschor Schipkau e.V. 2013
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