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09.10.2018

Melodienreigen im Media-Center 

Inmitten der motorisierten Angebote mit quietschenden Reifen und dröhnenden Motoren im Fahrerlager des Lausitzringes sangen bei den DEKRA-Verkehrssicherheitstagen am vergangenen Sonntagnachmittag Chöre.

Die Erwartungen der zahlreichen Zuhörer sowie der angereisten Sängerinnen und Sänger aus sechs Vereinen wurden im Media-Center beim nunmehr 4. Chorfest auf dem Lausitzring mehr als erfüllt. Mit einem kurzweiligen, anspruchsvollen Programm, welches neben klassischem deutschen Volksliedgut (Wie lieblich schallt, Die Gedanken sind frei) viele internationale Melodien aus z.B. Frankreich, Tschechien, Israel bis hin nach Afrika enthielt (Plaisir d'amour, Thina singu), demonstrierten die Chöre die Vielfalt ihres Repertoires. Dabei eroberten kleine Klangkörper wie der Gemischte Chor Schwarzbach mit 15 Sängerinnen und Sängern unter dem Dirigat von Nadine Bergmann ebenso die Herzen des Publikums wie (die zeitweilige) Chorgemeinschaft Konzertchor Senftenberg/Stadtchor Lauchhammer unter der Leitung von Sven Irrgang mit mehr als 30 Stimmen.


Die Sängerinnen und Sänger der Chöre aus Senftenberg, Lauchhammer und Schipkau beim "Zottelmarsch"

Der bunte Melodienreigen wurde auch durch Themen aus Oper (Gefangenenchor aus Nabucco) dargeboten vom Gemischten Chor Melodia Vetschau unter Victoria Hauser ergänzt. Schlager von Peter Maffay (Ich wollte nie erwachsen sein), gesungen von der Chorgemeinschaft Wiednitz, durch Ulrike Minkwitz dirigiert, oder Udo Jürgens (Ihr von morgen) bis hin zum Gospel/Spiritual, rundeten den Sangesnachmittag ab.

Den Auftakt des abschließenden Konzertblockes "Gemeinsam Singen" gaben der gastgebende Volkschor Schipkau, seit 47 Jahren von Karl-Heinz Perlewitz geleitet, und der gemeinsame Chor Senftenberg/Lauchhammer mit dem "Zottelmarsch", der den Saal zum Kochen brachte. Den Schlusspunkt setzten dann alle 123 Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit dem Lied "Wir lieben sehr im Herzen … die freundliche Musik… "


Alle Mitwirkenden der sechs Chöre singen das Abschiedslied

Die aktive Sängerschar wie das gutgelaunte Publikum gingen mit dem Wunsch nach Hause, auch im kommenden Jahr auf dem Lausitzring freundliche (Chor)-Musik in ihrer Vielfalt zu erleben. Bei der Eröffnung des Chorfestes und Begrüßung von Chören und Gästen hat der Bürgermeister der Gemeinde Schipkau Klaus Prietzel das gemeinsame Bestreben von DEKRA und Gemeinde Schipkau versichert, die Tage der Verkehrssicherheit auch mit den Vereinen und dem Chorfest fortzuführen. Der Volkschor Schipkau dankt allen Mitwirkenden, den Zuhörern, den Helfern und Verantwortlichen von DEKRA, Gemeinde und Vereinen.
K.K.



06.09.2018

Wetterkapriolen
 
Nicht selten hatten Wetterbedingungen irgendwelche Auswirkungen auch auf unsere Chorauftritte und Chorproben. Eine auszugsweise Abhandlung wird sicher einige Erinnerungen wach rufen.
 
1992
Auftritt zu den Festlichkeiten 675 Jahre Ruhland, die Hitze ließ Stöckelschuhabsätze im Straßenasphalt und Bühnenbelag einsinken, insgesamt heißer Sommer
1993
Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses Schipkau im Dezember, Dauerfrost bis ins neue Jahr, am 4.Januar waren -18°C
1994
ungewöhnlich schneearmes Jahr, verregneter März, heißer Sommer meist über 30°C,heißester Tag 1.August mit 39°C
1995
am 7.Januar -15°C, aber am 21.Februar +18°C (Wärmegewitter),
Bilderbuchsommer fast täglich über 25°C, es folgte ein goldener Herbst und ein langer frostiger Winter vom 3.November 1995 bis 21.März 1996
1996
am 9.Februar mit -21°C kältester Tag,
am 8.Juni 35°C, aber am 20.Juli 0°C in Bodennähe, Silvester -16°C
1997
Karfreitag 28.März Sturm/Sandstürme, August totale Trockenheit 25°C bis 30°C 
2003
Chorsingen mit 11 Chören am 25.Mai im Amphitheater Senftenberg ein Hitzekessel, dennoch voll besetzt (damals noch keine Überdachung vorhanden)
2004
Sängertreffen in Töpchin am 7.August, gelungener Auftritt in der Kirche,
Die gemeinsame Nachfeier versank im Regen, tat aber dem Singen und der Fröhlichkeit keinen Abbruch. Von oben überdacht, aber unten flossen Rinnsale, Steine und leere Flaschen dienten zum Hochstellen der Füße, was für ein Spaß!
2004
Auftritt Weihnachtsmarkt in Schipkau am 4.Dezember – eine kalte, windige Angelegenheit
2006
Brieske 8.Juli, Festkonzert und Festumzug anlässlich 95 Jahre Chor der Bergarbeiter, Hitze in den Uniformen und Chorkleidung fast unerträglich
2007
Jahreshauptversammlung im Seniorenclub am 26.Januar – Schneegestöber! Dennoch sehr gut besuchte und lustige Veranstaltung, auf dem Heimweg wurde manche Schneewehe zum Hindernis
2007
Donnerstag 18.Januar, Chorprobentag, aber Orkan angesagt
(man beachte, genau 11 Jahre später!)
Donnerstag 18.Januar 2018 ebenfalls Sturmwarnung und Ausfall Chorprobe
2014
Ständchensingen in Klettwitz, Sonne und Gewitterstimmung (schwarzer Himmel), Regen bekam dann wohl jeder ab und auch die Notenblätter haben gelitten, heute noch erkenntlich
2015
BUGA Brandenburg/Havel am 6.Juni, Auftritt bei über 30°C, noch übertroffen vom Auftritt am Bergmannstag 5.Juli Schachtfest Klettwitz mit über 40°C
Dagegen: 5.Dezember, Auftritt zur Barbarafeier in der Friedensgedächtniskirche Lauchhammer, lange Wartezeit im engen, sehr kalten Vorraum
2016
Chorkonzert am 3.Dezember in der Kirche Zerkwitz, eisige Kälte, aber Wartezeit in einem Raum mit noch echtem Kachelofen und heißen Getränken
2017
Geburtstagsständchen in Schipkau am 29.Januar, Eis, Schnee, Glätte
 
2018
Laut Wetterstation Klettwitz gab es hier im Februar einen Rekordwert von 123 Sonnenstunden, aber auch sibirische Kälte von -18°C
Seit der Wetteraufzeichnung 1881 war dieses Jahr der wärmste April mit 242 Sonnenstunden in Brandenburg – und heiß blieb es auch bis August.
 
Alle unsere Auftritte mit dem Chor in dieser Zeit waren durchgängig „Hitzeschlachten“.
Beim Frühlingskonzert am 5.Mai mit dem Chor der Bergarbeiter bot uns die Evangelische Kirche Brieske etwas Kühlung.
 
Am 9.Mai waren wir zu Gast im Betreuten Wohnen in Schipkau und erfreuten mit einem Frühlingssingen in geselliger Runde. Am Ende begleiteten uns rührende und liebevolle Worte, verbunden mit dem Wunsch auf einen nächsten Liedernachmittag.
 
Das Dorf- und Vereinsfest am 16./17.Juni in Schipkau hatte ein abwechslungsreiches Programm geboten. Unser Volkschor trug mit einem bunten Melodienreigen am Sonntagnachmittag zu bester Unterhaltung bei. Das musikalische Programm wurde ergänzt durch die Darbietungen des Sunrise - Nachwuchsorchesters.
 
Der Bergmannstag mit Schachtfest am 1.Juli in Klettwitz ließ die Sonne auf unsere neuen, mit Noten bedruckten Chorkleider strahlen.
Diese Kleidung (soweit vorhanden) führten wir auch am 19.August zum Sommersingen im Mühlenhof Grünewalde aus und erfreuten die Zuschauer mit einem gelungenen Programm.
 
In die Zeit von Mai bis August fielen fünf Jubiläen unserer Chor- und Ehrenmitglieder (Geburtstage und Diamantene Hochzeit), an denen wir mit fröhlichen kleinen Konzerten gratulierten. Hinzu kamen noch zwölf Ständchensingen innerhalb unserer Chorgemeinschaft. Wie kann es anders sein … immer bei heißen Temperaturen.
 
Also wird uns der Sommer 2018 besonders in Erinnerung bleiben und sich in die Liste der Wetterkapriolen einreihen.
K.K.



01.07.2018

Ein H o c h dem Sport, der Musik, dem Chorgesang! 

 
Das Dorf- und Vereinsfest Schipkau am 16./17.Juni hatte ein abwechslungsreiches Programm geboten.
 
Neben Fußballturnieren sprachen eine Reihe sportlicher Aktivitäten Groß und Klein zum Mitmachen an und fand auch rege Beteiligung.
Selbstverständlich war für Imbiss und Getränke gesorgt – ein Lob dem Kuchenbüfett an beiden Tagen.
Einige unserer Chormitglieder waren schon bei den praktischen Vorbereitungen des Festes sehr einbezogen.
 
Unser Volkschor insgesamt trug mit seinem bunten Melodienreigen am Sonntagnachmittag zu bester Unterhaltung bei.
Das musikalische Programm wurde ergänzt durch die Darbietungen des Sunrise – Nachwuchsorchesters unter Leitung von Nicole Weber. Ein wahrer Glückstreffer, zumal die Kinder und Jugendlichen hier ihren allerersten öffentlichen Auftritt absolvierten.
Sie spielten eine wunderbare Auswahl so verschiedener Musikstücke und auch Gesang war zu hören. Der freudige Beifall des Publikums (Zugabe, Zugabe…) gab bestimmt großen Ansporn für die weitere musikalische Arbeit mit ihren Instrumenten.

 
Die „Instrumente“ unseres Volkschores sind die Gesangsstimmen, die wir in den intensiven Proben trainieren. Unser Dirigent Karl-Heinz Perlewitz stellte für das Dorf- und Vereinsfest eine Liedfolge zusammen, die bei den Zuhörern guten Anklang fand.
Es erklangen „froh unsre Lieder“ von „gut gelaunten Musikanten“ (Studentenlied aus dem Sauerland), „An hellen Tagen“ (um 1600) und den „lustigen Tagen“ (um 1900). Aus der Mark Brandenburg stammen „Wohl auf in Gottes schöne Welt“ und der „Kronenwirt“. Die „Sonne am Horizont“ nach „El condor pasa“ (Bolivien) kam wohl allen bekannt vor, dann saßen wir noch „Mit Freunden beim Weine“ und ließen die „Wendische Sängerin“ aufleben. Der „Zottelmarsch“ aus dem Stanek-Projekt lud automatisch zum Mitklatschen ein.
Natürlich durfte die „Märkische Heide“ nicht fehlen, die Chor und Orchester (nach einer Idee von Nicole Weber) gemeinsam vortrugen und was sogar ohne Vorprobe geklappt hat.
 
Ein gelungener Nachmittag mit der Schlussfolgerung, vielleicht wieder einmal so ein gemeinsames Projekt zu gestalten.
 
Danke für die Möglichkeit des Auftrittes und an alle Mitwirkenden sowie dem freudigen, interessierten Publikum.

K.K.



18.04.2018
 
Ein herzliches Willkommen ! 
 
…war im April mehrfach angesagt:
 
Erstmal willkommen holder Frühling, den wir nun mit angenehmen Temperaturen begrüßen können. Die Natur erwacht und bietet uns ein prächtiges Farbenspiel mit Auswirkungen auch auf unser eigenes Wohlbefinden. Jetzt passen endlich unsere freudig eingeübten Frühlingslieder ins Programm.
 
Zu unserer gut besuchten Jahreshauptversammlung am 6.April galt das herzliche Willkommen allen aktiven Sängerinnen und Sängern sowie den fördernden Mitgliedern. Ein lieber Gruß ging symbolisch an die Ehrenmitglieder.
Der Jahres- und Finanzbericht wurde mit Interesse verfolgt, denn das Jahr 2017 war von einem abwechslungsreichen Chorleben mit Proben, Konzerten, diversen Auftritten und Feiern geprägt.
Anerkennende und lobende Worte fanden unser Vorsitzender Reinhard und unser Chorleiter Karl-Heinz für das aktive Mitwirken im Verein und Übernahme zusätzlicher Aufgaben von Mitgliedern, die das Gemeinschaftsleben fördern und stärken. Es fehlte nicht der Dank an die Familien der Sängerinnen und Sänger, die oftmals viel Nachsicht üben, wenn Termine des Chores anstehen.
Nach dem offiziellen Teil lud unser Vorsitzender zu geselliger Runde ein – mit regem Gedankenaustausch über große Erfolge, kleine Schwächen und vor allem zum Gelingen zukünftiger Vorhaben.
 
Damit sind wir schon beim ersten Höhepunkt des Jahres 2018.
Der Konzertchor Senftenberg e.V., Stadtchor Lauchhammer e.V. und unser Volkschor Schipkau e.V. sagten ein herzliches Willkommen dem renommierten tschechischen Chorleiter Jan Stanek. Schon über 10 Jahre haben Chöre unserer Region das Glück, ihn zu einem gemeinsamen Wochenend – Workshop begrüßen zu können. Seine besondere Art mit den Chören zu arbeiten, sie zu motivieren und sein Witz sind einzigartig. Daher gelang es auch dieses Jahr wieder 80 Sängerinnen und Sänger für ein Konzert mit afrikanischer und tschechischer Musik, Gospels sowie Spirituals (in der jeweiligen Sprache der Herkunftsländer) zu begeistern.
Im Abschlusskonzert am 15.April in der voll besetzten Peter-Paul-Kirche Senftenberg war dann das Ergebnis unserer intensiven Probenarbeit zu hören.

Die beteiligten Chöre hatten zuvor außerdem die Möglichkeit, ein eigenes Programm mit ihrem Repertoire vorzustellen.
Letztendlich zeigte der herzliche Beifall des Publikums, dass sich alle Mühe gelohnt hat und das gemeinsame Singen nachweislich positive Auswirkungen auf das persönliche körperliche und geistige Befinden hat. Alle gingen fröhlich nach Hause.
Freundliche Bestätigung für das wunderbare Konzert wurde uns auch beim Herausgehen aus der Kirche durch Dank und Händeschütteln vieler Anhänger des Volkschores zuteil.
 
Als Überraschung an diesem Nachmittag konnten wir unsere ehemalige Sängerin Erika mit ihrem Freundeskreis aus Waren-Müritz willkommen heißen, sie sind inzwischen eine richtige Fangruppe des Volkschores Schipkau geworden. Natürlich durfte ein Ständchen zum Abschied gemeinsam mit Erika nicht fehlen.
 
Freuen wir uns nun auf das nächste Konzert am 5. Mai gemeinsam mit dem Chor der Bergarbeiter und sagen: Herzlich willkommen liebe Zuhörer in der Kirche Brieske !

K.K.



01.03.2018

Der Frühling sendet seine Boten aus
 
Schneeglöckchen, Winterlinge und andere Blüten zeigen sich in ihrer Pracht – aber ohne Schnee.
Sicher haben die fröhlichen Feiern und Bräuche, die in Faschingszeit auch unsere Ortsteile belebten, zur Austreibung des Winters doch beigetragen.
Viele unserer Chormitglieder bringen sich auch hier aktiv ein, beginnend mit dem traditionellen Zampern, Teilnahme an Umzügen, Programmen oder Tanzveranstaltungen.
In diesem Jahr feierte der Annahütter Karnevalsclub 70 Jahre seines Bestehens, somit der älteste in der Region Brandenburg/Berlin.

Unser Chor stellt sich mit seinem Repertoire ebenfalls auf die Frühlingszeit ein. Bekanntes Liedgut ist zu festigen und Neues zu erlernen. Daher sind die Proben am Jahresanfang meist sehr intensiv, die Singestunden werden verlängert und Wochenendproben durchgeführt. Recherchen in den Unterlagen zurückliegender Jahre bestätigen das. Alle zwei Jahre kamen die Sonderproben im Rahmen des Stanek - Projektes dazu, an dem wir in diesem Jahr wieder teilnehmen.

Höhepunkt wird das Abschlusskonzert mit allen beteiligten Chören am 15.April sein, auf das sich Interessierte am Chorgesang schon freuen können.
Am 5.Mai gestalten wir gemeinsam mit dem Bergarbeiterchor in der Kirche Brieske ein Frühlingskonzert.
 
Die Freude am Gesang und der Spaß in der Gemeinschaft bleiben uns immer erhalten. So auch das beliebte Ständchensingen zu Geburtstagen unserer Mitglieder. Seit Jahresbeginn konnten wir 5 unserer Sängerinnen und Sänger mit einem Liedchen erfreuen. Insgesamt haben wir in 11 Geburtstagskinder im Januar und Februar, darunter eine 90jährige Jubilarin – unsere Luzie Peinemann. Aus ihrer aktiven Singezeit  (Altstimme) ist bekannt, dass ihr der Chor – Donnerstag „heilig“ war, man findet gar keine Fehlstunde! Sie kümmerte sich um alle Belange im Chor, ob Noten, schriftliche Unterlagen, Blumen für Jubilare, Mitgliederwerbung, Gestaltung von Auftritte und Feiern.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag (29.Februar) auch auf diesem Wege an unser Ehrenmitglied Luzie, verbunden mit allen guten Wünschen - ebenso noch mal für alle bisherigen Geburtstagskinder im Jahr 2018 !
 
   An dieser Stelle sei der 23.Februar erwähnt, an dem sich der Geburtstag des Schriftstellers Erich Kästner zum 119.Male jährte. Wir erinnern uns an seine humorvollen Kinderbücher „Das doppelte Lottchen“ oder „Emil und die Detektive“.
Ich fand ein Gedicht von ihm (was ich bisher gar nicht kannte) so spaßig, dass ich es gern hier erwähnen möchte:
 
Man kann gar nicht glauben, wie schnell doch ein Monat herum ist.
Ob in der Chorgemeinschaft oder in der Familie haben wir uns 2018 einiges vorgenommen, gehen wir es mit Freude und Optimismus an.
Am Schluss noch mal mit Erich Kästner gesprochen:
 „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

K.K.



30.01.2018


Auftakt zum Chorjahr 123
 
Die erste Probe 2018 am 11.Januar war sehr gut besucht und begann sogleich mit der Vorbereitung neuer Lieder. Der zweite Probentag am 18.Januar wurde im wahrsten Sinne des Wortes vom Winde verweht. Ich glaube jeder hat irgendwie mit dem Orkan „Friederike“ seine Erfahrungen gemacht. Der Stromausfall war wohl für die Betroffenen das Schlimmste. Manche fühlten sich an die Jahre erinnert, als die Stromsperren für Haushalte noch vorgeschrieben waren. Erst vor 65 Jahren wurden diese abgeschafft. Also war 1953 die Energieversorgung so stabil geworden, dank des Abbaues von Kohle als Grundstoff dafür. Ein Gedenkstein in Schipkau erinnert an den Beginn des Tagebaus Klettwitz, der - neben der Abbaggerung von Wohngebieten - vor allem wirtschaftlichen Aufschwung mit sich brachte.

 
Ein Rückblick auf die Chortraditionen des Jahres 1953 zeigt eine Mitgliederzahl von 41 aktiven Sängerinnen und Sängern (44 passive Mitglieder), die in 19 Auftritten in Erscheinung traten. Lieder wie „Hab oft im Kreise der Lieben“, „Beim Kronenwirt“ oder „Im Wald, wo`s Echo schallt“, waren schon damals im Programm.
Sie werden noch immer gerne gesungen und gehört.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass als ältestes Volkslied „Nun will der Lenz uns grüßen“ gilt, schon 1300 von Minnesängern verbreitet worden.
Und noch ein Hinweis auf ein Jubiläum. Das weltweit bekannteste Weihnachtslied „Stille Nacht“ wird 200 Jahre alt! Aber bis wir wieder Weihnachtslieder proben, liegt noch ein volles Jahresprogramm vor uns.
 
Erster Höhepunkt, auf den unser Chor hinarbeitet, ist in diesem Jahr das Stanek-Projekt vom 13.-15. April. Zum 6. Mal werden mehrere Chöre der Umgebung unter Leitung des renommierten tschechischen Chorleiters Jan Stanek in Workshops ein Konzert der Extraklasse vorbereiten.
Im Mai wird ein Chorausscheid in Spremberg stattfinden, an dem wir uns mit einem Auftritt beteiligen wollen.
„Askania“ Schipkau feiert wieder im Juni ein großes Sportfest, auf das wir uns – vielleicht mit einem Gastchor – vorbereiten. Im vorigen Jahr fand das gemeinsame Chorprogramm zum Abschluss sehr guten Anklang bei den Besuchern.
Dann folgt bald am 1.Juli der Bergmannstag mit seinem Schachtfest in Klettwitz.
Es könnte sein, dass sich in Fortführung des beliebten Oktoberfestes auf dem Lausitzring, wieder die Möglichkeit eines Chortreffens ergibt.
Viele Ständchen zu Geburtstagen und Jubiläen werden in diesem Jahr Gelegenheit zu Auftritten bieten. Zur Jahreshauptversammlung des Volkschores Schipkau e.V. liegt dann die konkrete Jahresplanung vor.
 
Das Bestehen des Tagebau Klettwitz vor 65 Jahren fand zu Beginn schon Erwähnung. Die Folgen für das Gemeinwesen sowie die  Veränderungen im Aussehen unserer Gemeinden und der Umgebung waren sehr einschneidend.
Heute ist die Kippenlandschfat schon fast verschwunden und zeigt uns auch sehr romantische Bilder.

Schipkauer „Alpen“
 
Zum Abschluss noch mal alle guten Wünsche für das Jahr 2018 und die Erfüllung vieler „Lebensträume“!
 

Lebensträume
 
Solange Atem in uns ist,
können wir noch Träume leben.
Selbst wenn wir alt und schwach,
in ihnen lässt sich’s schweben.
Im jugendlichen Tatendrang
erblühen Träume voller Klang.
Leben pulsiert, Leben forciert.
Ein starker Wille und es wird gelingen,
die höchsten Berge zu bezwingen.
Glaube an die Kraft des Lebens,
such deine Eigenenergie,
in Wünschen und Träumen
findest du sie.
Ein jeder hat begnadet Gaben,
man muss sie nur ergründet haben.
Nicht alle Dinge, die dem Leben
wahrhaft nützen,
sich auf Moneten stützen.
Freude, Friede, Seelenglück
sind nicht käuflich –
welch ein Glück !
 
(Annemarie Karola Quellmalz 1950-2013,
10 Jahre Mitglied im Volkschor Schipkau e.V.)

K.K.



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Aktualisiert:  09.10.2018




























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