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30.01.2018


Auftakt zum Chorjahr 123
 
Die erste Probe 2018 am 11.Januar war sehr gut besucht und begann sogleich mit der Vorbereitung neuer Lieder. Der zweite Probentag am 18.Januar wurde im wahrsten Sinne des Wortes vom Winde verweht. Ich glaube jeder hat irgendwie mit dem Orkan „Friederike“ seine Erfahrungen gemacht. Der Stromausfall war wohl für die Betroffenen das Schlimmste. Manche fühlten sich an die Jahre erinnert, als die Stromsperren für Haushalte noch vorgeschrieben waren. Erst vor 65 Jahren wurden diese abgeschafft. Also war 1953 die Energieversorgung so stabil geworden, dank des Abbaues von Kohle als Grundstoff dafür. Ein Gedenkstein in Schipkau erinnert an den Beginn des Tagebaus Klettwitz, der - neben der Abbaggerung von Wohngebieten - vor allem wirtschaftlichen Aufschwung mit sich brachte.

 
Ein Rückblick auf die Chortraditionen des Jahres 1953 zeigt eine Mitgliederzahl von 41 aktiven Sängerinnen und Sängern (44 passive Mitglieder), die in 19 Auftritten in Erscheinung traten. Lieder wie „Hab oft im Kreise der Lieben“, „Beim Kronenwirt“ oder „Im Wald, wo`s Echo schallt“, waren schon damals im Programm.
Sie werden noch immer gerne gesungen und gehört.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass als ältestes Volkslied „Nun will der Lenz uns grüßen“ gilt, schon 1300 von Minnesängern verbreitet worden.
Und noch ein Hinweis auf ein Jubiläum. Das weltweit bekannteste Weihnachtslied „Stille Nacht“ wird 200 Jahre alt! Aber bis wir wieder Weihnachtslieder proben, liegt noch ein volles Jahresprogramm vor uns.
 
Erster Höhepunkt, auf den unser Chor hinarbeitet, ist in diesem Jahr das Stanek-Projekt vom 13.-15. April. Zum 6. Mal werden mehrere Chöre der Umgebung unter Leitung des renommierten tschechischen Chorleiters Jan Stanek in Workshops ein Konzert der Extraklasse vorbereiten.
Im Mai wird ein Chorausscheid in Spremberg stattfinden, an dem wir uns mit einem Auftritt beteiligen wollen.
„Askania“ Schipkau feiert wieder im Juni ein großes Sportfest, auf das wir uns – vielleicht mit einem Gastchor – vorbereiten. Im vorigen Jahr fand das gemeinsame Chorprogramm zum Abschluss sehr guten Anklang bei den Besuchern.
Dann folgt bald am 1.Juli der Bergmannstag mit seinem Schachtfest in Klettwitz.
Es könnte sein, dass sich in Fortführung des beliebten Oktoberfestes auf dem Lausitzring, wieder die Möglichkeit eines Chortreffens ergibt.
Viele Ständchen zu Geburtstagen und Jubiläen werden in diesem Jahr Gelegenheit zu Auftritten bieten. Zur Jahreshauptversammlung des Volkschores Schipkau e.V. liegt dann die konkrete Jahresplanung vor.
 
Das Bestehen des Tagebau Klettwitz vor 65 Jahren fand zu Beginn schon Erwähnung. Die Folgen für das Gemeinwesen sowie die  Veränderungen im Aussehen unserer Gemeinden und der Umgebung waren sehr einschneidend.
Heute ist die Kippenlandschfat schon fast verschwunden und zeigt uns auch sehr romantische Bilder.

Schipkauer „Alpen“
 
Zum Abschluss noch mal alle guten Wünsche für das Jahr 2018 und die Erfüllung vieler „Lebensträume“!
 

Lebensträume
 
Solange Atem in uns ist,
können wir noch Träume leben.
Selbst wenn wir alt und schwach,
in ihnen lässt sich’s schweben.
Im jugendlichen Tatendrang
erblühen Träume voller Klang.
Leben pulsiert, Leben forciert.
Ein starker Wille und es wird gelingen,
die höchsten Berge zu bezwingen.
Glaube an die Kraft des Lebens,
such deine Eigenenergie,
in Wünschen und Träumen
findest du sie.
Ein jeder hat begnadet Gaben,
man muss sie nur ergründet haben.
Nicht alle Dinge, die dem Leben
wahrhaft nützen,
sich auf Moneten stützen.
Freude, Friede, Seelenglück
sind nicht käuflich –
welch ein Glück !
 
(Annemarie Karola Quellmalz 1950-2013,
10 Jahre Mitglied im Volkschor Schipkau e.V.)

K.K.



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Aktualisiert:  09.02.2018

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