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21.03.2017

„Um uns die schönsten Blumen,
in uns ein Herz voll Freud.
Der Reichtum aller Farben
Ist vor uns ausgestreut.“ …
 
Passend zum Frühlingsanfang im März soll dieses Lied zu Beginn stehen, welches auch Bestandteil unserer Proben für vorgesehene Auftritte ist.
Die Jahresplanung, und wie durch effektive Probenarbeit weiterhin niveauvolle Konzerte gestaltet werden können, war ein Schwerpunkt in der Jahreshauptversammlung am 3. März.
Zwei neue Chorsängerinnen wurden mit Freude nun offiziell in unserer Gemeinschaft begrüßt, bei Auftritten waren sie ja schon aktiv dabei.
In das „Superwahljahr“ 2017 reihten auch wir uns ein mit der Wahl des Vorstandes. Kurz gesagt, die bisherigen Vorstandsmitglieder sind für die nächsten drei Jahre wieder gewählt worden. Die verantwortungsvolle Vorstandstätigkeit übernehmen: Heidi, Martina, Renate und als Vorsitzender Reinhard. Renate ist sogar an ihrem Geburtstag zur Versammlung erschienen und gerne sangen wir ihr zu Ehren das Ständchen.
 
 
 
Der Monat März steht für Aufbruch. Die Natur macht es uns vor und überträgt es auf das eigene Erleben. Man spürt mehr Energie und Zuversicht, eine gewisse Unentwegtheit wird an den Tag gelegt.
Blickt man zurück, so lassen sich die Aktivitäten/Ereignisse gerade in diesem Frühlingsmonat sogar belegen. Ein paar ausgewählte Beispiele:
 
Vor einem Jahr begannen am 10.3. die Vorproben für das Stanek - Projekt. Höhepunkt war das Abschlusskonzert der 80 Stimmen in der Ev. Kirche Klettwitz.
 
Vor 7 Jahren Hauptprobe zu einem Projekt auf dem IBA – Gelände in Großräschen.
 
Vor 15 Jahren Bundesveranstaltung zur Verleihung der Zelter-Plakette in Bingen am Rhein.
 

 
Vor 17 Jahren Musikalischer Empfang zur Einweihung unseres Vereinszimmers.
 
Vor 20 Jahren – Der Komet Hale-Bopp hatte am 23.3. den erdnächsten Punkt erreicht.
 
Vor 21 Jahren ein großes Frühlingskonzert in Klettwitz
 
Vor 26 Jahren – Am 20.3. 91 wurde eine Resolution der AG Deutscher Chorverbände (Sitz Wolfenbüttel)  zur Unterstützung der Laienmusik in den neuen Bundesländern veröffentlicht. Man hatte mit Betroffenheit zur Kenntnis genommen, dass nach der Wende ein existenzbedrohlicher Zerfall der Strukturen eingetreten ist.
Der Volkschor Schipkau hat mit viel Eigeninitiative glücklicherweise die komplizierte Wendezeit überstanden und wurde in das Vereinsregister beim Amtsgericht Senftenberg eingetragen.
 
Vor 29 Jahren -  Einstufung des Chores mit dem Prädikat „Oberstufe gut“ ,
(Vergleich 1970 „Grundstufe gut“)
 
Vor 35 Jahren – Verleihung des Titels „Hervorragendes Volkskunstkollektiv“
 
Vor 36 Jahren beim Leistungssingen in Lauchhammer gute Bewertung „…saubere Soprane“, „…gute Alt- und Männerstimmen“
 
Vor 48 Jahren Teilnahme am Konzert des Poznaner Männerchores „Arion“ in Senftenberg im Rahmen einer Weiterbildung. Anmerkung: Auch in Annahütte gab es um 1924 einen Männerchor „Arion“, siehe Auszug Lausitzer Landeszeitung (von Gerlinde)
 

 
Vor 56 Jahren großes Wunschkonzert bei „Matticks“ mit 35 Vorträgen durch Gemischten Chor, Männerchor, Solistengruppen.
 
Vor 67 Jahren bei „Matticks“ Osterkonzert mit Volksliedern und Strauß – Melodien durch Gemischten Chor, Männerchor, Frauenchor
 
Vor 70 Jahren, also gleich nach den Kriegswirren, gab es schon Volksliederabende mit dem Chor, das ist schon bemerkenswert
 
Vor 87 Jahren bei „Matticks“ – Konzert des Männergesangvereins und des Gemischten Chores „Eintracht“ Zschipkau, (Bitte auf der Anzeige…bis zum Schluß des Konzertes nicht zu rauchen, während der Vorträge größte Ruhe zu bewahren…)
 
Vor 121 Jahren – Veröffentlichung von Konzertterminen im Senftenberger Anzeiger vom 31.3. als gesicherter Nachweis, dass der Chor schon seit 1895 bestand. Dieser Fund war eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Antrag auf die Zelter-Plakette.
 
Nach dem Blick in die „März – Historie“ gehen wir wieder in die Gegenwart.
Unsere Chorproben finden bis auf weiteres nun schon ab 19.00 Uhr statt.
Neben der musikalischen Vorbereitung beginnen jetzt die Abstimmungen für das Dorf- und Vereinsfest am 17./18.Juni auf dem Askania-Gelände in Schipkau.
Unser Beitrag ist ein fröhlicher Liedernachmittag am 18.6. zur besten Kaffeezeit. Wir freuen uns, dass nach derzeitigem Stand drei Gastchöre dabei sein werden.
 
Gleichzeitig sind alle Liebhaber der Chormusik und interessierte Zuhörer angesprochen, sich diesen Termin vorzumerken. Alle Sängerinnen und Sänger garantieren einen Nachmittag mit viel Freude und Vergnügen, davon brauchen doch alle tagtäglich ein bisschen. Und da wirkt vielleicht nichts so sehr wie ein motivierender Gedanke und eine kleine Melodie !
K.K.




„Das Alte ist vergangen, das Neue angefangen, Glück zu im NEUEN JAHR… „
 
Mit diesem Kanon begrüßten wir in der ersten Chorstunde am 5. Januar mit guter Besetzung fröhlich das Jahr 2017.

Dann ging es gleich voll in die Probenarbeit für die anstehenden Auftritte, die im Terminkalender schon mal vorgemerkt waren.
Im ersten Halbjahr sind es, neben mehreren Jubiläen unserer Chormitglieder, die Auftritte im „Haus am Waldrand“ in Annahütte, eine Einladung des Behindertenverbandes Müritz e.V. nach Röbel, Chorkonzert zum Dorffest in Schipkau und zum Landes - Chorfest am 24. Juni in Finsterwalde.

Der Brandenburgische Chorverband e.V. (BCV) lädt alle Chöre unseres Bundeslandes und das chorbegeisterte Publikum zu einem großen Fest des Chorgesanges in die Sängerstadt ein. Schon 1991 und 2007 war die Stadt Gastgeber von BCV – Chorfesten. An das Treffen vor 10 Jahren mit 2000 Sängerinnen und Sängern aus über 70 Chören erinnern sich unsere Chormitglieder noch sehr gerne.

Ein Ereignis wird im Jahr 2017 überall präsent sein, es ist das Festjahr zum 500jährigen Jubiläum der Reformation. In diesem Wort sind alle Lebensbereiche inbegriffen.
Vor allem ist der Name Martin Luther allgegenwärtig, unabhängig von einer Religion.
Neben den tief greifenden Veränderungen, die er bewirkt hat, fällt wohl jedem von uns auf Anhieb ein „Lutherspruch“ ein.

Als Chor stellen wir die Verbindung zu Luther über die Musik her. Er hielt die Musik für die zweitgrößte Kunst – gleich nach der Theologie, sie mache fröhlich und vertreibe Zorn.
Bereits 1523 ließ er Liederblätter in der Muttersprache drucken. Das deutschsprachige Lied wurde zum festen Bestandteil des reformatorischen Programms. Wir halten es mit Martin Luthers Loblied auf „Frau Musica“ und widmen uns der Pflege des Chorgesanges.


        Konzert am 4. Advent
 
Dieser Aufgabe und damit verbundener Auftritte in der Öffentlichkeit, um den Zuhörern Freude zu bereiten, haben sich im Land Brandenburg derzeit 207 Vereine verschrieben (1991 waren es 88 Vereine).

Mit vielen Chören der Region und darüber hinaus verbinden uns langjährige Freundschaften und gemeinsame Konzerte - auch mit dem treuen Publikum. Das äußerte sich u. a. zum Jahreswechsel in einer gut gefüllten Postmappe voller Grüße und Wünsche. Darunter immer wieder liebe Zeilen unserer ehemaligen Mitglieder, die weit weg wohnen, aber den Chor nicht vergessen haben. Sogar unser Wolfgang und Frau schicken regelmäßig Urlaubsgrüße aus Thailand.
Allen ein Dankeschön !

Bewahren wir uns dieses Aneinander – Denken; es löst Freude aus, wie das Lieder singen in der Gemeinschaft. Bei unserem Konzert am 4. Advent in Klettwitz wurde ja jede Sängerin und jeder Sänger mit einem persönlichen Schutzengel überrascht, eine schöne Geste.
Nun mögen sich all die guten Wünsche nur noch erfüllen!

K.K.




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Aktualisiert:  21.03.2017


zum Üben:
Die Rosen im Tal




























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