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mit dem Bundeslied eröffneten wir unsere Jahreshauptversammlung am 21.März. Erfreulich war die Teilnahme von insgesamt 40 Mitgliedern, davon 37 aktiv Singende.

Es folgte die Ehrung von Sängerinnen mit der Silbernen Ehrennadel und zwei Neuaufnahmen in den Chor.

Gemäß Tagesordnung begann Reinhard mit dem Jahresbericht 2024 über die Vorstands- und Chortätigkeit und die intensive Vorbereitung zum 130. Chorjubiläum in diesem Jahr. Gabi stellte Konzerte, Proben, Auftritte in Zahlen vor mit einer sehr interessanten Zusammenfassung des vergangenen Chorjahres.

Die Ausführungen unseres Dirigenten Karl-Heinz bezogen sich selbstverständlich auf die Singetätigkeit. Es gab Lob für die Verbesserung der Anwesenheit zu den Singestunden, aber auch Hinweise zur Optimierung der Probenarbeit. Dank unserer Babett können nun wieder intensive Übungen in Stimmgruppen erfolgen, was sich laut ihrer Aussage schon am Gesang bemerkbar macht. An der Gestaltung ist vorrangig noch zu arbeiten.

In Sachen Finanzen erläuterte Ulrike die Einnahmen und Ausgaben für die Vereinsarbeit. Neben eigenen Mitgliedsbeiträgen und Auftrittsgeld helfen uns glücklicherweise bei besonderen Anlässen Sponsoren und sonstige Unterstützer, was gerade in unserem Jubiläumsjahr wieder wichtig ist. Die Sponsorensuche hat schon begonnen. Über die Mitgliedsbeiträge wurde ein neuer Beschluss gefasst, ab 2025 zahlen alle aktiv Singenden 5,- EURO pro Monat, die passiven Mitglieder bleiben bei 3,- EURO pro Monat. Lothar bestätigte in seinem Revisionsbericht die satzungsgemäße Finanzbearbeitung.

Vorrangige Themen in der Diskussionsrunde waren unser Jubiläumskonzert am 20. Juli in Klettwitz mit befreundeten Chören und die geplante Fahrt nach Nordhausen vom 27. - 29.Juni, verbunden mit einem Chortreffen. Dazu konnte unser weitgereistes Chormitglied Achim nähere Ausführungen machen.

Es gab auch Hinweise zur Aktualisierung der Geschäftsordnung. Es ist vorgesehen, allen Mitgliedern die  Satzung, Finanzordnung und Geschäftsordnung digital zugänglich zu machen.

Eine Überraschung wartete dann auch noch: Die neuen T-Shirts waren da! Irene und Ulrike hatten sich der Aufgabe gestellt, danke für ihre Bemühungen und den Aufwand, der damit verbunden war.

Bei Imbiss und Getränken in geselliger Runde und regem Gedankenaustausch stellte sich Entspannung und Vorfreude auf unser Jubiläumsjahr ein.

Ein herzliches Dankeschön an den Vorstand und die fleißigen Helfer für die sehr gute Vorbereitung und Gestaltung der Chorversammlung, einschließlich der schon erfolgten Abstimmungen für die Vorhaben 2025 , unserem Jubiläumsjahr.

K.K., 03/2025


Der Chorgesang in der Gemeinde Schipkau hat nun eine 130jährige Tradition. Im Jahre 1895 entstand im damaligen Zschipkau eine Sangesbewegung, die sich dank des Willens der verschiedenen Chorgenerationen bis in die heutige Zeit fortsetzte.

Der Chor ist der älteste Verein in  Schipkau, der durchweg erhalten geblieben ist. 

Andere Vereine waren erst nach 1900 verzeichnet wie Sportverein und Kleintierzuchtverein bzw. lösten sich wieder auf z.B. Schützenverein oder Radffahrerbund.

 

 

 

Belege für die Chortradition fanden wir u.a. im „Senftenberger Anzeiger“ vom 06.10.1895

04.04.1896 Concert des hiesigen Gesangverein „Eintracht“ in Zschipkau in Mattick`s Gasthof am 1. Osterfeiertag um 7 Uhr, Entree 30 Pfg.

15./16.07.1900 Fahnenweihe Männer-Gesang-Verein zu Clettwitz, an diesem sonnigen Freudentag waren Gesangvereine aus Zschornegosda, Dobistroh, Friedrichsthal, Costebrau, Rauno, Sauo, Groß-räschen, Senftenberg, Särchen, Saalhausen, Zschipkau, Göllnitz, Gohra, Almahütte, Meuro, Bockwitz, Grube Ilse vertreten.

Vereinsfahne

Es hat also auch in Ortsteilen unserer heutigen Gemeinde Gesangvereine gegeben.

Nach der Fahnenweihe in Clettwitz war auch der Gesangverein „Eintracht“ Zschipkau um eine Vereinsfahne bestrebt. Schon am Sonntag, 21.Oktober 1900 fand ein Concert im Saale des Herrn Mattick zum Besten des Fahnenfonds statt. Durch Überlieferung ist bekannt, dass die Fahne beschafft werden konnte, jedoch in den Wirren des Krieges abhanden gekommen war. Dank der Hartnäckigkeit unseres damaligen Chormitgliedes Dr. Hannes Pretzsch und einer Initiative des damaligen Amtsdirektors Herrn Heinze verfügt unser Volkschor Schipkau seit seinem 100Jährigen Bestehen 1995 wieder über eine Vereinsfahne. 

Mitgliederentwicklung

Der Männergesangverein in den Anfangsjahren ab 1895 umfasste 30 bis über 50 Sänger.

Nachweislich ist im Jahre 1922 die Rede von Sängerinnen und Sängern im Arbeiter-Gesangverein aus Zschipkau, die zu einem Sangestreffen in Dolsthaide (heute Lauchhammer-Süd) auftraten.

1930 gibt es den Gemischten Chor „Eintracht“ - Zschipkau. Der Anteil weiblicher und männlicher Mitglieder war annähernd gleich, insgesamt 60 bis 80 gemeinsame Stimmen.

In den Jahren 1951 bis 1960 verzeichnete der Chor die höchsten Mitgliederzahlen mit über 100 Sängerinnen und Sänger. Dirigent war seit 01.01.1950 bis 1975 Herr Viktor Macudzinski aus Klettwitz.

Im Laufe der Jahre sanken die Mitgliederzahlen. Als Tiefpunkt gestaltete sich das Jahr 1970 mit einer Gruppe von 15 Stimmen. Glücklicherweise konnten 5 Jugendliche 1971 gewonnen werden und Herr Karl-Heinz Perlewitz kam als zweiter Chorleiter hinzu. Mit dieser Verjüngung setzte ein Aufwärtstrend bezüglich der Mitgliederzahlen und der Qualität des Gesanges ein.

Heute sind im Volkschor Schipkau 50 Mitglieder vereint, davon 43 aktiv singende. Ab 1983 kommen unsere Mitglieder auch aus Annahütte, Drochow, Freienhufen, Klettwitz, Meuro, Ruhland, Senftenberg. Vereinsvorsitzender ist Reinhard Herrmann seit 1988. 

Höhepunkte 

Um 1900 Weihnachtskonzerte in Mattick`s Saal zum Besten der Christbescherung von bedürftigen Cofirmanden und armer Kinder.

Weihnachtskonzerte waren schon immer gern besuchte Veranstaltungen, so auch gleich 1946 und alle Folgejahre. Begleitet von heiteren Theaterstücken und Laienspielen. Das stand in den 50iger Jahren hoch im Kurs. Meist war anschließend noch zum Tanz geladen. 

Auch Ostern sowie andere Feiertage und Jubiläen wurden durch Chorgesang aufgewertet, z.B. durch Bach-Konzerte, Schubert-Abende, Johann Strauß-Melodien mit Orchester und Solisten.

Groß angelegte Wunschkonzerte unter Einbeziehung der Bevölkerung, der Betriebskollektive und Handwerksbetrieben fanden überwältigenden Zuspruch.

Die 60/ 70iger Jahre waren geprägt von vielfältigen Chortreffen in der Gemeinde und bei befreundeten Chorgemeinschaften außerhalb.

Mit der Pflege des Volksliedes und Erhaltung der Traditionen verbinden uns zahlreiche nachhaltige Erlebnisse in den 70iger – und Folgejahren.

1982 mit dem Titel „Hervorragendes Volkskunstkollektiv“ geehrt und stellte sich den Herausforderungen von Einstufungssingen mit dem Ergebnis „Oberstufe gut“ 

Zusätzlich zu den Standardauftritten im Gemeindegebiet einige ausgewählte  Ereignisse:

1984 „Alles singt“ im Volkspark Lauchhammer mit 14 Chören, Moderator war der von der Fernsehsendung „Im Krug zum grünen Kranze“ bekannte Wolfgang Gneuß,

1995  ein ereignisreiches Jahr mit Veranstaltungen zu 100 Jahre Volkschor, Erhalt der Ehrenurkunde des Deutschen Sängerbundes, Gestaltung einer Chorchronik in Heftform

1995 Teilnahme am 4. Chorfest in Cottbus, es erklang zum Abschluss ein Chor der 2000 Stimmen. Es trafen sich 60 Chöre im Rahmen der BUGA in Cottbus, die erstmalig in den neuen Bundesländern stattfand.

1998 unterstützten wir den Kegelsportverein Schipkau bei der Aktion von Antenne Brandenburg „Klasse Vereine – Vereine mit Klasse“. Bis 1999 war der Chor in die musikalische Umrahmung der Jugendweihefeiern eingebunden.

2000 zum 10jährigen Gründungsjubiläum des Brandenburgischen Chorverbandes e.V. fand in der St. Trinitatis Kirche zu Finsterwalde ein Festkonzert (D-Dur Messe von Dvorak) statt. Den erweiterten Chor unterstützten auch Mitglieder des Volkschores Schipkau, für alle ein unvergessliches Erlebnis. Eine Bereicherung im Schaffen unseres Chores sind auch die Workshops mit dem  renommierten tschechischen Chorleiter Stanek, an dem interessierte  Chöre und Sangesfreudige teilnehmen konnten (bis 2018 schon über 10 Jahre). Ein großes Abschlußkonzert war 2016 auch in der ev. Kirche Klettwitz.

2001 Malerei und Musik in Klettwitz mit dem Senftenberger Maler Wällnitz und anderen Künstlern fand begeisterten Zuspruch

2002 Verleihung der Zelter-Plakette, ursprünglich gestiftet 1956 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss für Chorvereinigungen, die mindestens 100 Jahre bestehen und sich besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des Volksliedes erworben haben. Unsere Urkunde trägt die Unterschrift von Bundespräsident Johannes Rau.

2005 – 2007  Chorsingen auf Gut Geisendorf und im Amphitheater, Kur-Konzert in Bad Liebenwerda, Chorfest in der Sängerstadt Finsterwalde,

2008 – 2010  Auftritte bei „Senftenberg singt“, Chorfest in Rheinsberg, Konzert im Schloß Senftenberg, Amphitheater, Licht- und Klanginstallation Sedlitzer See,

2011- 2013  Chorfest Rathenow, Bergaufzug 100 Jahre Chor der Bergarbeiter, Chorfahrt Seelow, Sängertreffen im Forster Rosengarten

Für die Jahre ab 2014  folgen gesonderte Beiträge

 

Chor – Proberaum 

An dieser Stelle muss hervor gehoben werden, dass Matticks Gasthof (später Volksgaststätte) der Gründungsort und 70 Jahre Proberaum sowie Heimstatt erfolgreicher Auftritte für die Schipkauer Chöre bis 1994 war. (Am 9.6.1994 fiel der Gasthof mit seinem schönen Saal einem Brand zum Opfer.) Ab 1965 fanden die Chorproben im damaligen Haus der Freundschaft, jetzt Bürgerhaus, statt. Seit dem Jahr 2000 gibt es einen eigenen Chorraum in diesem Gebäude, der ein echtes zu Hause für unseren Volkschor geworden ist. Bei der künstlerischen Gestaltung unterstützte aktiv die Senftenberger Malerin Gesine Wolf-Bergk.

Unsere „Spurensuche“ soll hiermit noch nicht abgeschlossen sein. Es ist wichtig, Traditionen zu erhalten und gegen das Vergessen zu wirken. Die Vorbereitungen zum Jubiläum 130Jahre Volkschor Schipkau haben uns ermutigt, doch noch einmal alle Schipkauer auf diesem Wege anzusprechen, in der Chronik ihrer Vorfahren zu blättern. Vielleicht gibt es ein Bild, ein Liederbuch oder einen anderen Hinweis auf Sangestätigkeit, welcher Lücken in der Historie unseres Vereins schließen hilft.

Bei unseren Auftritten, auch zu Familienfeiern, stellen wir fest, wie viele sangesfreudige Menschen es doch gibt. Erhalten Sie sich diese Freude und singen Sie aktiv mit uns gemeinsam, werden Sie gerne auch förderndes Mitglied. 

Kommen Sie in unseren Verein ! Es ist gesorgt für Geselligkeit und Fröhlichsein !

K.K., Februar 2025


...wird meist Bilanz gezogen. Was war erfreulich, was weniger gut? Was könnte besser werden?

Für unsere Chorgemeinschaft war es ein ereignisreiches Jahr. Beginnend mit dem Jahresauftakt am 11. Januar und der ersten Probe eine Woche danach. Die Schipkauer Ortsvorsteherin lud am 13. Januar zum Neujahrsempfang ein. Sie informierte über die Entwicklung des Ortes und Aktivitäten der Vereine, wobei der Volkschor lobend genannt wurde.

In der Jahreshauptversammlung am 20. März lag der Fahrplan für die Chorarbeit vor. Die Auftritte erreichten ein breites Publikum und fanden viel Zuspruch. 

...Tag der offenen Tür der Wohnresidenz Schipkau am 21. Juni

...Konzert im Bürgerzentrum Schipkau am 11. August

…Chortreffen im Mühlenhof Grünewalde am 18. August

...Konzerte am 1. Advent in der Kirche Annahütte (Tradition seit 2003)

...im Bürgerzentrum Schipkau am 7. Dezember

...in der Kirche Klettwitz am 22. Dezember(Tradition seit 1995)

Die wöchentliche Probenarbeit verlief sehr intensiv, Sonderproben an zwei Wochenenden gehörten auch dazu.

In diesem Jahr fanden sieben neue Sangesfreudige Aufnahme in den Chor und sind gleich mit eingebunden worden. Unser Dirigent Karl-Heinz hatte bei den Proben und Auftritten effektive Unterstützung durch unsere Babett, die im Mai ihre Chorleiterprüfung ablegte.Weiterhin kümmert sie sich um die Lernprogramme über die Chor-Internetseite, die jeder zusätzlich zu den Proben aktiv nutzen kann. Sie sorgt auch für die Aufrechterhaltung der Chorseite nach dem Wegzug von unserem Eberhard. Er war in seiner über 50jährigen Chortätigkeit viele  verdienstvolle Jahre im Volkschor und es besteht weiterhin enge Verbundenheit.  Im Mai wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft in unserem Chor verliehen.

Freud und Leid liegen oftmals eng beieinander. Im Juni ging unser verehrter Bass-Sänger und Freund Wolfgang für immer von uns. Er bleibt in unserer Erinnerung.

Das erste Halbjahr fand seinen Abschluss mit einem fröhlichen Sommerfest. Zum Gelingen trugen alle Sängerinnen und Sänger, sowie fleißige Helfer bei. Unser Vorsitzender Reinhard und Frau waren wunderbare Gastgeber.

Der Volkschor pflegt dauerhaft enge Kontakte zu anderen Singegemeinschaften, was den Erfahrungsaustausch fördert und die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Chormusik lenkt. Es ist auch immer ein Treffen mit guten Freunden. So nahm eine Delegation am 3. Lausitzer Chorfestival in Spremberg (9.6.) teil und gratulierte im Oktober dem Volkschor Hohenbocka e.V. zum 65. Jubiläum.

Doppelt so alt wird unser Volkschor im nächsten Jahr. Die Vorbereitungen dafür laufen schon seit Monaten und werden vom Vorstand koordiniert.

Ein emotionaler Jahresausklang ist immer die Teilnahme am Konzert zum 4. Advent in der Ev.Kirche Klettwitz. Drei Chöre stimmen musikalisch auf die Weihnachtsfeiertage ein und werden mit dem Publikum vom Glockengeläut auf dem Heimweg begleitet.

Frohe Weihnacht und ein friedliches neues Jahr 2025! 

K.K., 12/2024


Nach dem gut besuchten Konzert am 11. August in Schipkau war der Volkschor in Grünewalde zu Gast. Im Rahmen des jährlichen Mühlenfestes trug unser Auftritt zur Bereicherung des Chortreffens bei. Seit 2018 folgt der Chor gern dieser Einladung.

Man mag es nicht glauben, aber inzwischen wurden die Weihnachtsliedermappen hervorgeholt und Notenblätter für neue weihnachtliche Weisen verteilt. Am 12. September (über 30°C) zur ersten Weihnachtsliederprobe, saßen die Sängerinnen und Sänger schwitzend im Chorraum und stimmten „Kommet ihr Hirten...“ und „Durch den klaren Winterwald...“ an.

Der 1.Advent ist gar nicht mehr so lange hin. Dafür gilt es, eine Programmfolge mit ca.20 Liedern zu erarbeiten. Das Ziel unseres Chorleiters und der Singegemeinschaft ist, dem Publikum dann einen vorweihnachtlichen Hörgenuß zu bieten. Trotz dieser Anstrengungen macht das Singen ja auch viel Spaß. Deshalb haben wir schon jetzt bei der Probenarbeit „Vorfreude, schönste Freude...“!

Eine Episode am Rande, an die sich einige bestimmt noch erinnern werden:

Chorproben für die Weihnachtszeit finden oftmals schon ab August mit zusätzlichen Chorwochenenden statt, z.B. einmal im Schullandheim am Senftenberger See. Als wir draußen auf den Treppenstufen (Fotoaufstellung) Weihnachtslieder anstimmten, brachten wir den Radverkehr auf dem vorbeiführenden Weg zum Erliegen. Auffahrunfälle, Verwirrung bei den Radlern, fragende Gesichter...

ja ist denn schon Weihnachten?

K.K. 09/2024


Unter diesem Motto fand am vergangenen Sonntag, dem 11.8.2024, im Schipkauer Bürgerzentrum ein Chorkonzert des Volkschores Schipkau statt. Trotz Badewetters und verschiedener anderer Veranstaltungen im Umkreis zog es viele Besucher ins Bürgerzentrum, wo es  schließlich keinen freien Platz mehr gab.

Den Zuhörer erwartete eine Auswahl von Liedern aus vier Jahrhunderten. Angefangen von „Geh aus mein Herz und suche Freud“ aus dem Jahre 1656 vom Kirchenliederdichter Paul Gerhard über „Als wir jüngst in Regensburg waren“, einem Scherzlied aus Österreich von 1790, bis hin zu „Die Gedanken sind frei“, einem Lied aus Süddeutschland aus dem 18. Jahrhundert, erklangen die verschiedensten Melodien. Erstaunlich war auch, welche Aktualität diese „alten“ Texte bis heute haben.

Eine Besonderheit dieses Konzertes war auch, dass es zwei Dirigenten gab. Erstmals übernahm Babett Fiebig „die Herrschaft“ über vier Lieder. Um unseren langjährigen Chorleiter Karl-Heinz Perlewitz zu entlasten, hatte sie an vier Wochenenden in Rheinsberg an einem Chorleiterseminar teilgenommen. Als Prüfung wurden mit uns vier Lieder einstudiert, die wir hier auf diesem Konzert den Zuhörern präsentierten. Ich glaube, das Publikum wird mir zustimmen, das hat gut geklappt.

Wunderbar geklappt hat auch die Zusammenarbeit mit zwei weiteren Vereinen des Ortes. Schon vor dem Konzert konnten die Besucher im Seniorenclub Kaffee trinken und Kuchen kosten, den die Sportfrauen selbst gebacken hatten. Nach dem Schlussapplaus ging es dann noch einmal zum Seniorenclub. Dort bot der Kulturverein kühle Getränke und frisch gegrillte Bratwurst an. So klang der Nachmittag mit einem netten Gespräch zwischen Sängern und Gästen aus.

Veranstaltungen dieser Art fördern das Gemeinschaftsgefühl der Menschen im Ort und sollten viel öfter organisiert werden. Wir möchten allen Beteiligten und Helfern herzlich danken, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben.

Weiterhin „Lied hoch“ und schon ein kleiner Ausblick: Im nächsten Jahr begeht der Chor seinen 130. Geburtstag und wird dieses Ereignis mit einem Chorkonzert feiern. Und vorher können Sie natürlich schon das Weihnachtskonzert vormerken, auch wenn das im Moment bei 30 Grad im Schatten noch sehr weit weg erscheint.

 18.08.2024 Gerlinde Semar (Volkschor Schipkau) 


Nach einem erfreulichen ersten Halbjahr mit effektiven Proben, Auftritt, Begrüßung neuer Mitglieder und notwendiger Sitzungstätigkeit ging es in die Sommerpause. 

Bis dahin wurden 30 Ständchen zur Freude der Geburtstagskinder gesungen. Wie oft sind Freud`und Leid eng beieinander, so gab es auch die Zeit der Trauer um unseren treuen Bass-Sänger Wolfgang. 

Seit 28 Jahren fand diesmal das Sommerfest des Volkschores ohne ihn statt. Gefühlt war er aber in unserer Mitte. Ein gelungenes Fest, gleichzeitig mit der Möglichkeit, die Europameisterschaften im Fußball zu schauen. Unsere wunderbaren Gastgeber Reinhard und seine Frau Gerlinde haben alles getan, dass sich jeder wohlfühlte. Ihnen gilt ein besonderer Dank! Alle Chormitglieder bereiteten liebevoll und ideenreich die Kaffeetafel, das kalte Buffet und das Getränkeangebot vor. Ein Gast-Grillmeister sorgte für die Hauptspeise. Dankeschön nochmal allen Beteiligten und Gästen!

Also dann gute Erholung im Urlaub oder anderer Freizeitbeschäftigungen.

Freuen wir uns auf einen guten Start mit frischen Stimmen am 1. August.

K.K., 07/2024


Dieser Zeitraum war erfüllt von Feiertagen. Dennoch wurde die Probenarbeit konsequent durchgeführt mit 7 Proben und einer Sonderprobe am Wochenende. Unsere Babett übernahm Registerproben mit Alt und Sopran, sodass Karl-Heinz mit Tenor und Bass intensiv arbeiten konnte.

Anfang Mai legte Babett die Chorleiterprüfung ab, was mit großer Freude und Anerkennung aufgenommen wurde. Nochmals herzlichen Glückwunsch!

Zur Unterstützung der Probenarbeit werden Übungsdateien auf der Internetseite des Volkschores eingestellt, die für alle Sängerinnen und Sänger intern abrufbar sind. Auch die Chorseite wird aktuell gestaltet. In den zwei Vorstandssitzungen ging es vorrangig um die Planung der Auftritte und die terminlichen Abstimmungen in der Chorgemeinschaft für bestimmte Anlässe. Dazu bekam jeder das Informationsblatt „Gemeinsam im Verein“.

Die Übungsstunde am 25. Mai hielt eine besondere Überraschung bereit. Der Antrag des Volkschores wurde genehmigt und eine Zuwendung der Sparkasse (1500 Euro) aus dem Zweckertrag der PS-Lotterie bereit gestellt. Die Mittel werden gut investiert als Zuschuss für Chorkleidung und Auftrittsmappen. Das wird auch erforderlich, da die Mitgliederzahl unseres Chores erfreulicherweise gestiegen ist, bei Frauen- und Männerstimmen.

So freuen wir uns auf unseren ersten öffentlichen Auftritt am 21. Juni in Schipkau. 

K.K., Mai 2024


In der Jahreshauptversammlung am 20. März war auch das Bestehen unseres Chores seit 1895 ein Thema. Es gab Anregungen für besondere Konzerte und Konzertbesuche, gemeinsame Aktivitäten mit befreundeten Chören und Chorfahrten.

Da war es ein gutes Zeichen, dass 7 neue Mitglieder begrüßt werden konnten. Ehrungen erhielten 6 Sängerinnen für langjährige Mitgliedschaft von 20, 25, 40 und 55 Jahren. Das bedeutet reichhaltige Erfahrungen im Vereinsleben mit viel Gesang, Gemeinschaftssinn, interessanten Begegnungen und Chor–Höhepunkten.

Schon einmal wurde ein Jubiläum angekündigt. Im Januar 2020  war die Überschrift „125 Jahre Volkschor Schipkau“, im März hieß es „Nun ist alles anders“, im Juni dann „Chorjubiläum – was nun?“. Allen ist es noch in Erinnerung: Coronazeit, mit Nachwirkungen bis heute. In den Chronikunterlagen sind ansonsten keine Hinweise auf eine solche Ausnahmesituation zu finden (abgesehen von den Kriegsjahren).

Chorjubiläen wurden schon immer ausgiebig gefeiert, sie hatten Volksfestcharakter. Als der Volkschor 1955 sein 60jähriges Bestehen an zwei Tagen feierte, waren 18 Chöre versammelt. Davon verblieben bis heute nur noch der Männerchor Ruhland und der Volkschor Schipkau. Zum 70. Jubiläum, ebenfalls zweitägig, fanden sich 17 Gastchöre und die Bergmannskapelle ein, es gab einen großen Sängerball. Aus den Unterlagen geht hervor, dass die 75 und 85 Jahre kurioserweise jeweils ein Jahr später gefeiert worden sind, 12 Gastchöre traten auf. Damals auch mit einem abschließenden Sängerball. 100 Jahre Volkschor Schipkau war mit einem Sängertreffen im Ort verbunden. Es gibt seitdem wieder eine neue Chorfahne und die Veröffentlichung eines Jubiläumsheftes mit der Chorgeschichte.

2015: Auftritt beim Chortreffen auf dem Lausitzring

Auch 2015 erschien ein Jubiläumsheft zu 120 Jahre Volkschor Schipkau. Das Jahr war eines der aufwändigsten und vielfältigsten in der Vorbereitung und Gestaltung. Der Volkschor trat zu 18 Konzerten, einschließlich BUGA in Brandenburg/Havel auf. Bei einem Festkonzert erklangen Lieder aus 120 Jahren Chorgesang und der Höhepunkt fand am 4. Oktober im Medienzentrum Lausitzring statt. Im Rahmen des Oktoberfestes und 15 Jahre Lausitzring feierten 15 Chöre mit. In 4,5 abwechslungsreichen Stunden, fast 100 Gesangsbeiträgen der 300 Stimmen und einem sangesfreudigen Publikum -  ein Fest der Superlative. (Anmerkung: Auf dem Lausitzring folgten dann noch weitere 3 Chorfeste, wo wir auch die Chöre von Achim Fiebig und Claudia Roick kennen lernten.)

Wie fast alles seit der Coronakrise haben sich auch die Bedingungen und Voraussetzungen für Projekte geändert. Positiv gestalteten sich auf kulturellem Gebiet einige Fördermöglichkeiten, die der Chor schon nutzen konnte. Es ist erfreulich, dass in unserem Chor der Optimismus nicht aufgegeben wurde. Über den Vorstand und den Chorleiter gab es immer wieder neue Vorschläge und Denkanstöße, die Chorgemeinschaft zusammen zu halten. Das ist letztlich unter Mitwirkung aller Sängerinnen und Sänger gelungen.

In diesem Sinne auf eine erfolgreiche Vereinsarbeit 2024, mit dem Schwerpunkt Gesang und die konstruktive Planung des Jubiläumsjahres 2025.

K.K., April 2024


In geselliger Runde begrüßten wir am 11. Januar gemeinsam das neue Chorjahr. Jeder hatte irgendwie dazu beigetragen, dass es ein unterhaltsamer, fröhlicher und kulinarischer Abend geworden ist. Auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön, besonders auch an die fleißigen Organisatoren und Helfer vor und nach der Feier.

Am 18. Januar beginnt die offizielle Probenarbeit. Denn 2024 gibt es wieder einige Anlässe für Chorkonzerte, wobei sich schon gewisse Traditionen entwickelt haben:

  • Das Schachtfest am Bergmannstag in Klettwitz steht seit 2014 in unserem Programm.
  • Beim Sommersingen im Mühlenhof Grünewalde sind wir seit 2018 dabei.
  • Das Adventskonzert in der Henrietten-Kirche Annahütte gibt es seit 2003.
  • In der Kirche Klettwitz fand das erste Weihnachtssingen 1995 statt.

Mit der Information „Gemeinsam im Verein“ erhielt jedes Chormitglied einen Plan, um die Termine rechtzeitig in seinen persönlichen Kalender eintragen zu können. Zur Jahreshauptversammlung am 20. März wird es weitere Beratungen und Beschlüsse für die Chorarbeit sowie den Rechenschaftsbericht für 2023 geben.

Im vergangenen Jahr blicken wir auf sechs öffentliche Auftritte zurück, bei denen unsere (inzwischen dreizehn) neuen Sängerinnen und Sänger schon eine Art Premiere erlebten.

  • 11.Juni Chortreffen in Wiednitz
  • 1.Juli Geburtstagssingen in Meuro
  • 13.August Mühlenfest Grünewalde
  • 28.September „Tag der offenen Chöre“
  • 3.Dezember Adventskonzert Kirche Annahütte
  • 10.Dezember Adventskonzert Bürgerzentrum Schipkau

Insgesamt waren es gelungene Auftritte vor interessiertem und Beifall freudigem Publikum. Das bringt auch uns Freude und wir sagen herzlich danke an die Zuhörer.

“Ohne Fleiß kein Preis” sagt ein Sprichwort.  Deshalb nehmen wir auch in diesem Jahr die intensive und konzentrierte Probenarbeit auf, um die Konzerte optimal aufzuführen. Wieder eine schöne Herausforderung für unseren Volkschor. 

K.K., 15.01.2024


Es ist geschafft. Wir sind erleichtert, glücklich und eingestimmt auf die Weihnachtszeit.

In den letzten Monaten haben wir fleißig geübt. Der Anspruch war vor allem für unsere neuen SängerInnen eine echte Herausforderung: 21 neue Lieder lernen. Aber auch für die erfahrenen SängerInnen galt es an Feinheiten und Klang zu arbeiten.

Üben ist das eine, Konzert ist doch nochmal etwas anderes. Beim Einsingen sowohl in Annahütte in der Kirche als auch in Schipkau im Bürgerzentrum machte sich bereits beim Einsingen große Aufregung breit, ganz egal ob erfahrene SängerInnen oder ob es das allererste Konzert mit dem Volkschor war. Und dann ist es endlich soweit, wir stehen auf den Chorstufen und schauen in freudige strahlende Gesichter voller Erwartungen. Mit jedem Lied weht die Weihnachtsstimmung in den Raum und erfüllt die Herzen mit Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Am Ende sehen wir unserer Publikum ergriffen aber auch beschwingt den Heimweg antreten. Eigentlich ist das alles, was wir uns für unsere Zuhörer wünschen.

Das vergangene Chorjahr neigt sich dem Ende zu und so beginnen bereits die Planungen für das Jahr 2024. Wir freuen uns wieder auf Konzerte in der Gemeinde Schipkau und anderswo, neue Lieder, vielleicht neue SängerInnen und viele Stunden zum gemeinsamen Singen.

Wir, der Volkschor Schipkau e.V., bedanken uns bei unserem Publikum für die Treue und die Freude am Chorgesang. Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr.  

B.F., 20.12.203


 

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  • ANSCHRIFT

    Volkschor Schipkau e.V.

    Reinhard Hermann

    Ruhlander Str. 9

    01993 Schipkau

  • KONTAKT

    Telefon: 035754 - 9479

    eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  • PROBENZEIT

    Donnerstags 19:00 bis 21:00 Uhr

    im Bürgerhaus Schipkau (Hauptstraße 1 in Schipkau)