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22.12.2017

Weihnachten wie es früher war,

Diesem Gedanken hängt wohl jeder irgendwie in der Vorweihnachtszeit mal nach.
Die Erinnerungen gehen bis in die Kindheit zurück und als erstes denken wir an Schnee, der natürlich immer da war. Hände und Füße fühlten sich erfroren an, als wir vom Rumtoben in die Stube kamen und gleich die Ofenbackröhre bzw. den Kachelofen als gemütliche Wärmequelle nutzten. Wohl dem, der eine Oma hatte, die Mütze, Schal, Handschuhe und Strümpfe stricken konnte. Damals sehr willkommene Weihnachtsgeschenke, die -  je nach Brauch -  der Weihnachtsmann oder das Christkind brachte.
Der Weihnachtsbaum wurde meist selbst aus dem Wald geholt und entweder gemeinsam angeschmückt oder, wer eine „gute Stube“ hatte, heimlich zurecht gemacht und bis zum Heiligabend verschlossen gehalten.
Aber: einer schaute immer durch das Schlüsselloch…so wird es heute noch besungen, genauso wie Plätzchenduft und Kerzenschein.
 
Viele erinnern sich noch an den  Kirchgang zu Heiligabend, traditionell sah man dem Krippenspiel zu. Einst wirkte man selbst mit, dann die Kinder und heute vielleicht die Enkel.
 
An dieser Stelle möchte ich eine
kleine Geschichte über ein Weihnachtswunder wiedergeben:

„Verbotenerweise hatten wir Kinder auf dem Boden herum gespielt und gekramt, wobei ich in Kartons mit Christbaumkugeln gefallen war, die dabei nahezu vollständig zu Bruch gingen.
Was habe ich den lieben Gott heiß und innig angefleht, den Schaden wieder gut zu machen! Und wirklich, am Heiligen Abend prangten alle Kugeln heil am Baum! Das war überwältigend – ein Wunder! …Allerdings hörte ich am Tag später einen Mitbewohner des Hauses fürchterlich darüber schimpfen, dass irgendein Trottel wohl in seinen Weihnachtsschmuck getreten habe.“
 
Damals wie heute bietet die Advents- und Weihnachtszeit Anlässe genug für frohe Stunden, für köstliche Leckereien, gemütliches Beisammensein in Familie, mit Freunden, Bekannten und natürlich im Verein.
Auftritte des Volkschores Schipkau in der Weihnachtszeit gehörten schon immer zur Tradition. Aber es gab früher kaum Weihnachtslieder im Programm, meist wurden getragene Volkslieder gesungen. Noch bis 1994 waren nur 3 Weihnachtslieder vertreten, erst ab 1995 hatten wir eine Programmfolge mit 16 Weihnachtsliedern und nur noch 2 Volksweisen. Heute umfasst unser Repertoire fast 100 Lieder zur Advents- und Weihnachtszeit. Darunter befinden sich einige aus anderen Ländern, die wir gerne singen und unser Publikum damit überraschen.
 
In diesem Jahr haben wir wohl wieder einmal die Seele der Zuhörer getroffen, die uns durch ihren warmherzigen Beifall und eifriges Mitsingen belohnten.
Die eingängigen Melodien verbreiteten schon etwas Weihnachtszauber, der für ein Stündchen den Alltag vergessen ließ, dabei Trost, Zuversicht und Harmonie spendete. Dazu trugen die Ansagen und gut ausgewählte Zwischentexte bei.
Es wurde u.a. an den eigentlichen Sinn der Heiligen Nacht erinnert.
Dieser besinnliche Hauch von Weihnacht erfüllte, auch dank der liebevollen Vorbereitung des Fördervereins Annahütte, am 1. Advent die dortige Henrietten-Kirche (Tradition seit 2003).
Am 2. Advent waren die festlichen Lieder im gut besuchten Bürgerzentrum Schipkau zu hören. Kleine Leckereien versüßten den Nachmittag.
Am 3. Advent erklangen Melodien zur Weihnacht in der Evang. Kirche Klettwitz (Tradition seit 1995) gemeinsam mit dem Ökumenischen Kirchenchor Klettwitz und dem Männergesangverein 1846 Ruhland e.V.
Im vorigen Jahr begleiteten uns Balalayka-Klänge bei einem Lied. Dieses Jahr begeisterte die Zuhörer das Geigenspiel unserer neuen Chorsängerin.
Auch für uns ein „Gänsehautmoment“.
In anschließender gemütlicher Runde aller Sängerinnen und Sänger, bei Heißgetränken und Naschwerk, verabschiedeten wir uns in die letzte Adventswoche.
 
Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass wir in der Adventszeit zur Freude unserer älteren Mitbürger in den Betreuungseinrichtungen, diesmal in Annahütte und Schipkau, kleine Konzerte gaben. Dabei wurde gleich schon die Einladung für das nächste Jahr ausgesprochen.
 
Natürlich feierten wir auch den Abschluss eines erfolgreichen Chorjahres in fröhlicher Stimmung, mit dem Blick auf die bevorstehenden Ereignisse im Jahr 2018.
 
Unsere Wünsche, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön, sind einem unserer Lieder entnommen, mögen sie für alle in Erfüllung gehen:
 
Wir wünschen euch frohe Weihnacht und ein glückliches Jahr!
Wir wünschen euch Heil und Segen, viel Freude auf allen Wegen!
Wir wünschen euch viele Gäste und ein fröhliches Fest!
Wir wünschen euch frohe Stunden in geselliger Rund!
Gesundheit und Freud`, das wünschen wir heut`,
wir wünschen euch frohe Weihnacht und ein glücklich Neujahr !
K.K.


18.12.2017

Dank an den Chor - Liebe Chormiglieder,

für den gestrigen tollen und engagierten Weihnachtsauftritt in der Klettwitzer Kirche habt Ihr Euch von mir ein dickes,ehrliches Lob verdient. Ich danke Euch für Eure große Einsatzbereitschaft, auch in der Vorbereitung auf dieses Konzert und wünsche Euch und Euren Familien geruhsame Feiertage und ein gesundes neues Jahr.

Bis zum ersten Wiedersehen
grüßen Euch herzlich
Christel und Karl - Heinz



05.12.2017
Konzert zum 2. Advent in Schipkau

Das erste der drei Adventskonzerte des Volkschores Schipkau im Jahr 2017 ist Geschichte. Am 3. Dezember fand in der vorgewärmten Henriettenkirche Annahütte das vom Förderverein Annahütte Lausitz e.V. liebevoll vorbereitete Konzert am 1. Advent statt. Vereinsvorsitzender Antonius Kersten dankte im Namen der Besucher der voll besetzten Kirche am Schluss des Programmes den Sängerinnen und Sängern für ein kontrastreiches Programm zwischen besinnlich ruhigen Liedern vom Weihnachtsfrieden, kräftig freudigem "Singt Gloria" nach Händel hin zum bekannten Trommellied und dem Ave Maria - Glöcklein.
 
Besorgten Anfragen, ob denn das traditionelle Konzert am 2. Advent diesen Jahres im Heimatort nicht statt finde, möchte der Volkschor entgegnen, dass am Sonntag, dem 10. Dezember um 15:30 Uhr im Saal des Bürgerzentrums (am Schipkauer Kreisverkehr) wiederum das komplette Programm zu hören sein wird. Dazu laden der Chorleiter Karl-Heinz Perlewitz und der Vorsitzende Reinhard Herrmann mit allen Aktiven sehr herzlich ein. Die Chormusik zum 3. Advent in der ev. Kirche Klettwitz wird gemeinsam mit dem ökumenischen Kirchenchor Klettwitz und dem Männergesangverein Ruhland 1846 gestaltet (Beginn 16:00 Uhr).
R.H.


05.10.2017
3. Chorkonzert am Lausitzring

Nach dem fulminanten Start von Chorkonzerten zum "Schipkauer Oktoberfest " auf dem Lausitzring anlässlich des 120jährigen Jubiläums des ortsansässigen Volkschores im Jahr 2015 mit 14 Chören, der Wiederauflage im Jahr 2016 zur Geburtstagsfeier des Männergesangvereines Ruhland 1846 e.V. mit 10 Chören, versammelten sich dieses Jahr 6 Chöre zum gemeinsamen Singen im Media-Center.
 
weitere Fotos vom Chorkonzert in unserer Galerie
Der Einladung des Schipkauer Volkschores folgten die einheimischen Gemischten Chöre Schwarzbach e.V. und Melodia Vetschau e.V., welche erst kurze Zeit unter dem Dirigat junger Frauen stehen. Sie eröffneten den musikalischen Reigen schwungvoll mit herbstlichen Melodien und Schlageradaptionen sowie internationalen Weisen aus z.B. der Slowakei und Italien. Klassiker wie die Ode an die Freude und der Gefangenenchor aus Verdis Oper Nabucco wurden vom zahlreichen Publikum mit viel Beifall bedacht.

Mit viel Spannung und erwartungsvoll sahen wir dem Vortrag des Gemischten Chores Strausberg entgegen. Der Kontakt zu diesem Chor entstand quasi durch familiäre Bindungen - ein junge Frau sucht per E-Mail-Anfrage einen Chor in ihrem neuen Arbeitsumfeld, schnuppert beim Volkschor in Schipkau und bleibt. Zum 2. Chorfest auf dem Lausitzring schaut sich der Vater (in cognito) den neuen Chor seiner Tochter an und stellt fest: hier müssen auch wir, der Gemischte Chor Strausberg, singen. Die Vorsitzenden A. Fiebig aus Strausberg und R. Herrmann aus Schipkau stellten schnell fest, dass die Chemie zwischen beiden Personen und Chören stimmt.

Charmant führte Achim Fiebig durch das Programm seines Chores, welches Ausschnitte aus dem aktuellen Projekt "Kein Frieden ohne Liebe – keine Liebe ohne Frieden" darbot. Schon mit den ersten Tönen aus Telemanns Kapitänsmusik "Friede, Friede sei willkommen" überzeugten die Sängerinnen und Sänger mit hoher Singe- und Stimmenkultur. Die dezente Leitung durch Wilfried Staufenbiel wurde vom Chor exakt und mit Leichtigkeit umgesetzt. Nach zarten internationalen Klängen mischten sich die Schipkauer Sängerinnen und Sänger unter die Strausberger Mannschaft. Gemeinsam bestritten beide Chöre das Finale des Gemischten Blockes, sangen deutsche Volkslieder und intonierten unter dem Beifall der Zuhörer abschließend den Zottelmarsch.

Mit bekannter Männerchorvitalität rundeten der Chor der Bergarbeiter Brieske e.V. gemeinsam mit dem Männergesangverein Ruhland 1846 e.V. das Konzert ab. Mit dem Bundeslied, Jägerchor, Der Jäger Abschied, Aus der Traube in die Tonne sind nur einige der Ohrwürmer genannt, mit denen das Publikum gefangen wurde. Mit dem gemeinsamen Singen des Steigerliedes und der Märkischen Heide durch alle Chöre und Einstimmen der Zuhörer ging das Chortreffen 2017 zu Ende.

Das Schicksal des Lausitzringes ist landesweit bekannt; die DEKRA nimmt die Geschicke ab sofort in die Hand. Die Hoffnung auf ein nächstes Chortreffen bleibt bestehen, DEKRA und Gemeinde Schipkau wollen die Oktoberfest-Tradition erhalten. Freuen wir uns schon jetzt auf das 4. Chortreffen im Oktober 2018.   

R.H.


26.09.2017
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen…   … und zu erzählen gab es viel bei unserer ersten Chorprobe nach der Urlaubszeit. Denn jeder hatte irgendwie über schöne Reiseerlebnisse und einige Neuigkeiten zu berichten. Erstaunlicherweise waren auch fast alle aktiven Sängerinnen und Sänger gesund und munter anwesend – ein großer Chor! Der musste sich gleich in der Probe  beweisen und danach wurden noch alle ausstehenden Geburtstagsständchen nachgeholt. Man konnte meinen, das Liedersingen nimmt gar kein Ende…ein schöner, fröhlicher Auftakt für unser zweites Chorhalbjahr.
 
Ja, ist denn schon Weihnachten…? Das könnte man denken, wenn jemand ab September  in unsere Chorproben hinein hört. Tatsächlich ist es notwendig, schon jetzt die Advents- und Weihnachtslieder zu üben und neue zu lernen. Nur zwei volle Monate trennen uns von dem ersten Auftritt mit weihnachtlichem Programm. Eine zusätzliche Wochenendprobe am 18./19. November soll dazu beitragen, das Liedgut zu festigen und die Gestaltung zu verfeinern.
 
Doch vorher sehen wir uns zum 3. Sängertreffen am 1.Oktober ab 13.00 Uhr auf dem Lausitzring / Media - Center. Im Rahmen des traditionellen Schipkauer Oktoberfestes wurde diese Möglichkeit nochmals geboten und sehr gerne angenommen.
Folgende Chorgemeinschaften gestalten in diesem Jahr für die Zuhörer ein abwechslungsreiches Programm:
 
Konzertchor Senftenberg e.V.
Gemischter Chor Melodia Vetschau e.V.
Gemischter Chor Schwarzbach e.V.
Gemischter Chor Straußberg e.V.
Volkschor Schipkau e.V.
Chor der Bergarbeiter Brieske e.V.
Männergesangverein 1846 Ruhland e.V.
Männergesangverein 1883 Arnsdorf e.V.
 
Auf jeden Fall wird es wieder ein niveauvolles Fest des Chorgesanges, freuen wir uns gemeinsam darauf!
 
Herzliche Einladung schon mal auf diesem Wege, verbunden mit dem Wunsch auf zahlreiche Besucher!  (wie z.B. beim ersten Treffen anlässlich unserer Jubiläumsfeier 120 Jahre Volkschor, s. Foto)

K.K.


10.07.2017

Lied hoch !  Sport frei ! Glück auf ! 
 
Drei Höhepunkte noch für unseren Volkschor, bevor wir uns in die Ferien verabschiedeten.
 
Zum Sport – und Vereinsfest in Schipkau am 18. Juni gestaltete unser Chor gemeinsam mit dem Kittlitzer Chormix 71 e.V. und dem Gemischten Chor Schwarzbach e.V. das Programm.
Ein gut besetztes  Festzelt auf dem Askania – Gelände begrüßte uns, für das leibliche Wohl war alles vorbereitet.
Musikalisch garantierten über 60 Sängerinnen und Sänger einen Nachmittag voller Freude und Vergnügen mit einem bunten Melodienstrauß. Ein begeistertes und sangesfreudiges Publikum begleitete das Chorkonzert und belohnte die Auftritte mit viel Beifall.
 
Am 2. Juli (dem früheren Bergmannstag) trafen wir uns am Schacht Klettwitz, um mit einem Chorkonzert den ehemaligen Bergleuten, Freunden der Traditionspflege und den Gästen ein zünftiges „Glück auf !“ zu überbringen.
Im vorigen Jahr war es das Jubiläum zu 50 Jahre Schacht und im diesem Jahr – wie wir erfuhren – sogar schon 150 Jahre Braunkohlenbergbau im Raum Klettwitz.
Passend dazu hatten wir als Premiere auch ein Bergmannslied im Programm, welches bis ins Jahr 1844 zurückgeht.
Selbstverständlich fand unser Auftritt mit dem gemeinsamen Gesang des traditionellen Bergmannsliedes seinen Abschluss. Als schwungvolle Zugabe wagten wir uns dann doch noch, den „Zottelmarsch“ zu singen, eine Melodienfolge, die jeden irgendwie packt.
 
Unser eigenes Sommerfest feierten wir am 30. Juni in fröhlicher Runde. Bei dieser Gelegenheit wurden langjährige Chormitglieder geehrt und ein herzliches Dankeschön an alle gesagt, die unserem Verein verbunden sind, aktiv mitwirken und in vielfältiger Weise Unterstützung geben.
 
Am 24. August wollen wir uns gesund und munter, bei bester Laune und guter Stimme wieder sehen, um eine intensive Probenarbeit für das zweite Chorhalbjahr zu beginnen.
Bis dahin eine schöne Zeit !
K.K.


12.05.2017  

Wiedersehen macht Freude…
  …das ist nicht nur als Schlagwort so dahin gesagt. Es traf voll und ganz auf den Tag unserer Chorfahrt am 6.Mai nach Röbel /Müritz zu. Auf Einladung des Behindertenverbandes Müritz e.V. war unser Volkschor Gast zu einem gemeinsamen Konzert mit dem ukrainischen Ensemble Poltawskoe Dsherelo. Die Kontakte wurden schon 2011 aufgenommen. Die Initiative ging von unserer ehemaligen Chorsängerin Erika Hößel aus, die 2006 dorthin verzog. Sie war 17 Jahre bei uns aktives Chormitglied und auch in der Gemeinde nicht vergessen; man braucht nur „Ave Maria Glöcklein“ zu sagen und jeder weiß, dass sie gemeint ist.   Die Verbindung zur Ukraine beruht auf der engen Zusammenarbeit der Behindertenverbände Müritz e.V. und des Oblast Poltawa. Schon 2014 hatten wir ein Treffen in Waren/Müritz mit 9 Chören, welches in guter Erinnerung blieb. „ Froh gelaunt als Musikanten…“ zogen wir nun also wieder durchs Land.
Unsere fröhliche Fahrt hatte zunächst ein rustikales Ferienobjekt in Kambs als Ziel, hier trafen wir auch die ukrainischen Musiker. Mit Jagdhorntönen wurde zum Essen aus der Gulaschkanone gerufen. Die einhellige Meinung: „So einen wohlschmeckenden Kesselgulasch hatten wir lange nicht.“
Dann fuhren wir nach Röbel, um uns im dortigen Schulcampus auf das Konzert vorzubereiten. Hier begrüßte uns dann auch unsere Erika.   Der Nachmittag war geprägt von Musik und Gesang, von großer Freude und aufkommenden Emotionen. Die abwechslungsreichen Darbietungen honorierte das Publikum mit viel Applaus. Unsere Beiträge, insbesondere die bekannten Volkslieder ergriffen die ukrainischen Musiker. Aber auch flotte Klänge z.B. wo die Balalayka drin vorkam, ließen sie im Takt mitgehen und „Daumen hoch“ zeigen. Natürlich gab es dann beim Zottelmarsch kein Halten mehr. Unser Chorleiter Karl-Heinz meint, wir hätten insgesamt „2“ gesungen. Beim ukrainischen Chor spürte man die so genannte russische Seele, die Raum füllende Stimme einer ihrer Sänger packte alle Anwesenden. Auch wir zeigten „Daumen hoch“ ! Frau Rossek, Vorsitzende des Behindertenverbandes Müritz e.V.,vermittelte sehr einfühlsam über Sprachbarrieren hinweg und in informativer Hinsicht. Die Ansagen für unseren Chor übernahm in bewährter Weise Gerlinde. Sie findet immer in jeder Situation die passenden Worte und diesmal auch in russisch.
Es ist lobenswert, dass Eberhard und Inga das Konzert aufgenommen haben und auf Initiative von Wolfgang Mücke auch ein Video entstand.
  In der Abschiedsrunde wurde dann fröhlich ein Pokal eingeweiht, der jetzt mit einem Gastgeschenk aus der Ukraine im Chorraum seinen Platz finden wird. Überraschenderweise spielten die ukrainischen Musiker dann auch noch die Mecklenburg – Hymne. Sie kam uns recht bekannt vor, denn hier bei uns ist es das Niederlausitzlied, natürlich mit anderem Text. Das Sprachgewirr tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Nach herzlicher Verabschiedung ging es auf die Heimfahrt mit unserer immer freundlichen und hilfsbereiten Busfahrerin Anja von K.u.K – Touristik „Niederlausitzer“. Das tolle Unterwegs – Buffet darf natürlich nicht unerwähnt bleiben. Es reichte für Frühstück und Abendbrot – danke allen Beteiligten für die reichhaltigen Ideen. Insgesamt ein Dankeschön an alle Mitgereisten, an die Organisatoren und vielen fleißigen Helfer ! Unsere Chorfahrt hat sicher bei allen bleibende Eindrücke hinterlassen.   Als Schlussfolgerung für die Chorarbeit nehmen wir mit, dass sich intensive Probenarbeit auf jeden Fall lohnt, um dann auch erfolgreiche Konzerte zu erleben. Für die nächsten Auftritte am Sonntag,18. Juni, Askania-Gelände Schipkau und am Sonntag, 2.Juli Schacht Klettwitz studiert Karl-Heinz mit uns neue Lieder ein, aber auch vorhandenes Liedgut gilt es zu verfestigen, denn  „Alle Sänger wollen nur das Eine: schöne Töne singen oder keine…“
K.K.


21.03.2017

„Um uns die schönsten Blumen,
in uns ein Herz voll Freud.
Der Reichtum aller Farben
Ist vor uns ausgestreut.“ …
 
Passend zum Frühlingsanfang im März soll dieses Lied zu Beginn stehen, welches auch Bestandteil unserer Proben für vorgesehene Auftritte ist.
Die Jahresplanung, und wie durch effektive Probenarbeit weiterhin niveauvolle Konzerte gestaltet werden können, war ein Schwerpunkt in der Jahreshauptversammlung am 3. März.
Zwei neue Chorsängerinnen wurden mit Freude nun offiziell in unserer Gemeinschaft begrüßt, bei Auftritten waren sie ja schon aktiv dabei.
In das „Superwahljahr“ 2017 reihten auch wir uns ein mit der Wahl des Vorstandes. Kurz gesagt, die bisherigen Vorstandsmitglieder sind für die nächsten drei Jahre wieder gewählt worden. Die verantwortungsvolle Vorstandstätigkeit übernehmen: Heidi, Martina, Renate und als Vorsitzender Reinhard. Renate ist sogar an ihrem Geburtstag zur Versammlung erschienen und gerne sangen wir ihr zu Ehren das Ständchen.
 
 
 
Der Monat März steht für Aufbruch. Die Natur macht es uns vor und überträgt es auf das eigene Erleben. Man spürt mehr Energie und Zuversicht, eine gewisse Unentwegtheit wird an den Tag gelegt.
Blickt man zurück, so lassen sich die Aktivitäten/Ereignisse gerade in diesem Frühlingsmonat sogar belegen. Ein paar ausgewählte Beispiele:
 
Vor einem Jahr begannen am 10.3. die Vorproben für das Stanek - Projekt. Höhepunkt war das Abschlusskonzert der 80 Stimmen in der Ev. Kirche Klettwitz.
Vor 7 Jahren Hauptprobe zu einem Projekt auf dem IBA – Gelände in Großräschen.
Vor 15 Jahren Bundesveranstaltung zur Verleihung der Zelter-Plakette in Bingen am Rhein.
 
 
Vor 17 Jahren Musikalischer Empfang zur Einweihung unseres Vereinszimmers.
Vor 20 Jahren – Der Komet Hale-Bopp hatte am 23.3. den erdnächsten Punkt erreicht.
Vor 21 Jahren ein großes Frühlingskonzert in Klettwitz
Vor 26 Jahren – Am 20.3. 91 wurde eine Resolution der AG Deutscher Chorverbände (Sitz Wolfenbüttel)  zur Unterstützung der Laienmusik in den neuen Bundesländern veröffentlicht. Man hatte mit Betroffenheit zur Kenntnis genommen, dass nach der Wende ein existenzbedrohlicher Zerfall der Strukturen eingetreten ist.
Der Volkschor Schipkau hat mit viel Eigeninitiative glücklicherweise die komplizierte Wendezeit überstanden und wurde in das Vereinsregister beim Amtsgericht Senftenberg eingetragen.
Vor 29 Jahren -  Einstufung des Chores mit dem Prädikat „Oberstufe gut“ ,
(Vergleich 1970 „Grundstufe gut“)
Vor 35 Jahren – Verleihung des Titels „Hervorragendes Volkskunstkollektiv“
Vor 36 Jahren beim Leistungssingen in Lauchhammer gute Bewertung „…saubere Soprane“, „…gute Alt- und Männerstimmen“  
Vor 48 Jahren Teilnahme am Konzert des Poznaner Männerchores „Arion“ in Senftenberg im Rahmen einer Weiterbildung. Anmerkung: Auch in Annahütte gab es um 1924 einen Männerchor „Arion“, siehe Auszug Lausitzer Landeszeitung (von Gerlinde)
 
 
Vor 56 Jahren großes Wunschkonzert bei „Matticks“ mit 35 Vorträgen durch Gemischten Chor, Männerchor, Solistengruppen.
Vor 67 Jahren bei „Matticks“ Osterkonzert mit Volksliedern und Strauß – Melodien durch Gemischten Chor, Männerchor, Frauenchor
Vor 70 Jahren, also gleich nach den Kriegswirren, gab es schon Volksliederabende mit dem Chor, das ist schon bemerkenswert
Vor 87 Jahren bei „Matticks“ – Konzert des Männergesangvereins und des Gemischten Chores „Eintracht“ Zschipkau, (Bitte auf der Anzeige…bis zum Schluß des Konzertes nicht zu rauchen, während der Vorträge größte Ruhe zu bewahren…)
Vor 121 Jahren – Veröffentlichung von Konzertterminen im Senftenberger Anzeiger vom 31.3. als gesicherter Nachweis, dass der Chor schon seit 1895 bestand. Dieser Fund war eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Antrag auf die Zelter-Plakette.
 
Nach dem Blick in die „März – Historie“ gehen wir wieder in die Gegenwart.
Unsere Chorproben finden bis auf weiteres nun schon ab 19.00 Uhr statt.
Neben der musikalischen Vorbereitung beginnen jetzt die Abstimmungen für das Dorf- und Vereinsfest am 17./18.Juni auf dem Askania-Gelände in Schipkau.
Unser Beitrag ist ein fröhlicher Liedernachmittag am 18.6. zur besten Kaffeezeit. Wir freuen uns, dass nach derzeitigem Stand drei Gastchöre dabei sein werden.
 
Gleichzeitig sind alle Liebhaber der Chormusik und interessierte Zuhörer angesprochen, sich diesen Termin vorzumerken. Alle Sängerinnen und Sänger garantieren einen Nachmittag mit viel Freude und Vergnügen, davon brauchen doch alle tagtäglich ein bisschen. Und da wirkt vielleicht nichts so sehr wie ein motivierender Gedanke und eine kleine Melodie !
K.K.



„Das Alte ist vergangen, das Neue angefangen, Glück zu im NEUEN JAHR… „
 
Mit diesem Kanon begrüßten wir in der ersten Chorstunde am 5. Januar mit guter Besetzung fröhlich das Jahr 2017.
Dann ging es gleich voll in die Probenarbeit für die anstehenden Auftritte, die im Terminkalender schon mal vorgemerkt waren. Im ersten Halbjahr sind es, neben mehreren Jubiläen unserer Chormitglieder, die Auftritte im „Haus am Waldrand“ in Annahütte, eine Einladung des Behindertenverbandes Müritz e.V. nach Röbel, Chorkonzert zum Dorffest in Schipkau und zum Landes - Chorfest am 24. Juni in Finsterwalde.

Der Brandenburgische Chorverband e.V. (BCV) lädt alle Chöre unseres Bundeslandes und das chorbegeisterte Publikum zu einem großen Fest des Chorgesanges in die Sängerstadt ein. Schon 1991 und 2007 war die Stadt Gastgeber von BCV – Chorfesten. An das Treffen vor 10 Jahren mit 2000 Sängerinnen und Sängern aus über 70 Chören erinnern sich unsere Chormitglieder noch sehr gerne.

Ein Ereignis wird im Jahr 2017 überall präsent sein, es ist das Festjahr zum 500jährigen Jubiläum der Reformation. In diesem Wort sind alle Lebensbereiche inbegriffen.
Vor allem ist der Name Martin Luther allgegenwärtig, unabhängig von einer Religion.
Neben den tief greifenden Veränderungen, die er bewirkt hat, fällt wohl jedem von uns auf Anhieb ein „Lutherspruch“ ein.
Als Chor stellen wir die Verbindung zu Luther über die Musik her. Er hielt die Musik für die zweitgrößte Kunst – gleich nach der Theologie, sie mache fröhlich und vertreibe Zorn.
Bereits 1523 ließ er Liederblätter in der Muttersprache drucken. Das deutschsprachige Lied wurde zum festen Bestandteil des reformatorischen Programms. Wir halten es mit Martin Luthers Loblied auf „Frau Musica“ und widmen uns der Pflege des Chorgesanges.
        Konzert am 4. Advent
 
Dieser Aufgabe und damit verbundener Auftritte in der Öffentlichkeit, um den Zuhörern Freude zu bereiten, haben sich im Land Brandenburg derzeit 207 Vereine verschrieben (1991 waren es 88 Vereine).

Mit vielen Chören der Region und darüber hinaus verbinden uns langjährige Freundschaften und gemeinsame Konzerte - auch mit dem treuen Publikum. Das äußerte sich u. a. zum Jahreswechsel in einer gut gefüllten Postmappe voller Grüße und Wünsche. Darunter immer wieder liebe Zeilen unserer ehemaligen Mitglieder, die weit weg wohnen, aber den Chor nicht vergessen haben. Sogar unser Wolfgang und Frau schicken regelmäßig Urlaubsgrüße aus Thailand.
Allen ein Dankeschön !

Bewahren wir uns dieses Aneinander – Denken; es löst Freude aus, wie das Lieder singen in der Gemeinschaft. Bei unserem Konzert am 4. Advent in Klettwitz wurde ja jede Sängerin und jeder Sänger mit einem persönlichen Schutzengel überrascht, eine schöne Geste.
Nun mögen sich all die guten Wünsche nur noch erfüllen!
K.K.



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